Tarifrunde

Auf den Einsatz unserer Kampfkraft kommt es an

„Der Scheinwerfer – Zeitung von Kollegen für Kollegen bei HELLA" hat folgenden Artikel veröffentlicht:

Aus „Der Scheinwerfer – Zeitung von Kollegen für Kollegen bei HELLA

Am Donnerstag, 16. November, fuhr ein Bus der IG Metall vom Hella-Parkplatz zur ersten Verhandlungsrunde in die Westfalenhalle Dortmund, traf dort auf geschätzte 700 Metaller aus anderen Betrieben und Städten, um vor Ort deutlich zu machen: Wir sind bereit, für unsere Forderungen zu kämpfen. Tarifrunde ist kein „Ritual“, erst recht nicht dieses Jahr.

 

Die IG Metall fordert 6 Prozent mehr Lohn bei zwölf Monaten Laufzeit, und einen Einstieg in Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich. Jedes IG-Metall-Mitglied soll das Recht haben, seine Arbeitszeit vorübergehend bis auf 28 Stunden pro Woche zu reduzieren mit Rückkehrrecht auf Vollzeit.

 

Für besonders belastete Arbeiter/Angestellte soll es einen Lohnausgleich von bis zu 750 Euro im Jahr und für die Kollegen, die Kinder unter 14 Jahren haben oder Angehörige pflegen, bis zu 200 Euro im Monat geben. Für die Auszubildenden wird ein freier Tag vor den Prüfungen gefordert.

Angleichung der tariflichen Arbeitszeit im Osten ist zentrale Frage

Außerdem ist eine zentrale Frage die Angleichung der tariflichen Arbeitszeit im Osten von bisher 38 Stunden/Woche auf 35 Stunden wie in Westdeutschland. Es ist ein Unding, dass nach 27 Jahren Einheit Deutschlands immer noch so gravierende Unterschiede bestehen. Außerdem muss in vielen Betrieben, nicht zuletzt in der „Vertrauensarbeitszeit“ von Angestellten, die 35-Stunden-Woche in der Realität noch durchgesetzt werden. …

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