Hochschulen

Demonstration gegen Studiengebühren

Das Aktionsbündnis gegen Bildungs- und Studiengebühren (ABS) ruft für den 21. November zur Demonstration in Düsseldorf gegen die geplante Einführung von Studiengebühren für Nicht-EU-Bürger durch die schwarz-gelbe Landesregierung NRW auf.

Von der Landesleitung Nordrhein-Westfalen der MLPD

Die Demonstration findet anlässlich der geplanten Anhörung im Wissenschaftsausschuss des Landtages statt. Der Demonstrationsaufruf wird unterstützt vom Bundesverband ausländischer Studierender, dem Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, durch die ASten vieler Hochschulen, vor allem aus NRW, und die Gewerkschaftsjugenden von GEW, ver.di, IG Metall, DGB.

Berechtigter Kampf

Dieser Kampf gegen Studiengebühren für ausländische Studentinnen und Studenten ist vollständig berechtigt. In der Presserklärung des Aktionsbündnisses heißt es u.a.: „Wir sehen darin den Versuch, Studiengebühren für alle durch die Hintertür wieder einzuführen."

 

In Baden-Württemberg wurde eine solche Campus-Maut zum Winter-Semester 2017/18 bereits eingeführt. Mit verheerenden Folgen. Der Anteil von Neu-Immatrikulierten aus dem nicht-europäischen Ausland brach deutlich ein.

 

Der internationale Austausch wirkt sich positiv auf die ausbildenden Regionen, auf die Herkunftsländer der Studierenden und natürlich auch auf die Studierenden selbst aus. Der Paradigmenwechsel hin zu einer Wahrnehmung dieser Studierenden als Kostgänger und als Belastung ist unerträglich."

MLPD und REBELL sind Pioniere dieses Kampfes

Die MLPD und ihr Jugendverband REBELL unterstützen diesen Kampf seit Wochen. Die Montagsdemo Essen hatte ihn mehrfach zum Thema gemacht und gemeinsam mit Studierenden eine Demonstration organisiert.


Demo am 21. November 2017, ab 11 Uhr am DGB-NRW-Haus, Friedrich-Ebert-Str. 34-38 in Düsseldorf