Gelsenkirchen-Bottrop-Gladbeck

Feiger Angriff auf den Laden People to People – Faschisten im Verdacht!

Die MLPD Gelsenkirchen-Bottrop-Gladbeck hat anlässlich der Attacke auf das Ladengeschäft People to People eine Sonderausgabe ihrer Stadtzeitung Vorort veröffentlicht.

Von MLPD Gelsenkirchen-Bottrop-Gladbeck / ffz
Feiger Angriff auf den Laden People to People – Faschisten im Verdacht!
Das von der Attacke zerstörte Schaufenster des Ladengeschäfts People to People (rf-foto)

In der Nacht vom 18. auf den 19. November wurde versucht, das Fenster des Ladens People to People einzuschlagen (siehe Rote Fahne News). Es wurde erneut Anzeige erstattet und der Staatsschutz eingeschaltet.

 

"Bereits in der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober wurden Bewohner der Hauptstraße über die Sprechanlage bedroht: 'Ich bin dein Mörder! Ich komme heute Nacht!' In dem Haus befindet sich der 'Treff International', in dem es vorbildliche Flüchtlingsarbeit und Solidarität gibt, sowie das Büro der MLPD Gelsenkirchen und der fortschrittliche Buch-, Kunsthandwerk- und Reiseladen People to People ...

 

Es ist kaum wahrscheinlich, dass es sich um einen Diebstahlversuch handelt. Nach der Attacke Anfang Oktober wurden mehrfach Vertreter der 'Rechten Kameradschaften' gesichtet, die das Haus beobachteten und fotografierten. Sie bezeichneten sich selbst als Nationalsozialisten."
 

Davon nicht einschüchtern lassen

Christiane Link, Kreisvorsitzende der MLPD, erklärte dazu: „Den Faschis­ten ist ein Dorn im Auge, dass die MLPD und das Internationalistische Bündnis immer mehr gesellschaft­liche Bedeutung bekommen und den Leuten mit der Perspektive des echten Sozialismus eine Alternative zum maroden kapitalistischen Sys­tem bieten. Wir fordern, dass die Attacke gegen den Laden People to People lückenlos aufgeklärt wird und dass die Faschisten, die das Haus beobachteten und der Polizei namentlich bekannt sind, verhört werden. ... Alle Antifaschisten, Demokraten, Freunde und Anwohner werden gebeten und sind aufgerufen, die Solidarität und Wachsamkeit zu entwickeln. Sachdienliche Hinweise können im Büro der MLPD oder bei People to People gemeldet werden."

 

Der komplette Sonder-Vorort hier als pdf-Datei zum Download