Klartext

Martina Stalleicken

Martina Stalleicken spricht Klartext

Getroffene Hunde bellen!

Am 16. November kündigten die Deutsche Bank und ihre Tochter Postbank alle Konten der MLPD auf Bundes-, Landes- und Ortsebene.

Begründung? Keine. Zweifel an der Finanzkraft der MLPD? Im Gegenteil! Jede bürgerliche Partei kann von einer solchen soliden Finanzpolitik nur träumen. Schließlich verfolgt die MLPD mit ihrer proletarischen Finanzpolitik ein den Verfechtern des Kapitalismus völlig unbegreifliches Prinzip: Im Vertrauen auf die Massen, ihre Mitgliedsbeiträge und Spenden, hängt die MLPD nicht am Tropf von Staat, Monopolen, Stiftungen oder NGOs. Konsequent, unbestechlich, revolutionär und auf der Seite des Befreiungskampfes, unter anderem in Palästina.

Dieser unbestechliche Einsatz für das kommunistische Freiheitsideal zieht weltweit Kreise. In den letzten Wochen hat nicht nur die 3. Weltkonferenz der ICOR – der weltweite Zusammenschluss der Revolutionäre – stattgefunden. Auch das Internationalistische Bündnis hat sich mit neuen Kräften, Trägerorganisationen und einem perspektivischen Arbeitsprogramm gestärkt. Beide Zusammenschlüsse finanzieren ihre Arbeit rundum selbständig.

Davon fühlen sich internationale reaktionäre Netzwerke herausgefordert: getroffene Hunde bellen! Dazu gehört Benjamin Weinthal: Journalist der Jerusalem Post, Mitglied eines US-ThinkTanks zur „Terrorbekämpfung“, aggressiver Verteidiger der imperialistischen Politik Israels und eng verbunden mit weltweit, oftmals geradezu geheimbündlerisch organisierten zionistischen Kreisen. Sein Markenzeichen: jede Kritik an Israels völkerrechtswidriger Besatzungspolitik als antisemitisch diffamieren. Doch nicht nur das: Andersdenkende sollen moralisch fertig und finanziell geschäftsunfähig gemacht werden.

Getroffene Hunde bellen! Martina Stalleicken, Frauenpolitische Sprecherin der MLPD

Weinthal verfügt über beste Beziehungen zu Bank- und Regierungskreisen der imperialistischen Supermacht USA. Er forderte unter Hinweis auf US-Gesetze die Deutsche Bank scheinheilig zur „Überprüfung“ der Konten der MLPD auf. Die Deutsche Bank wiederum ist bekanntlich zu jeder Schandtat bereit, wenn der Profit stimmt. Ihre kriminellen Machenschaften brachten der Bank bereits Millionenstrafen in den USA ein. Um ihr konterrevolutionäres Wohlverhalten zu dokumentieren, startet die Deutsche Bank ihren nunmehr dritten Anlauf, die Konten der MLPD bzw. ihrer Repräsentanten zu kündigen. Das atmet ganz den Geist der „Linksextremismus-Kampagne“ in Deutschland.

Die Kündigung ist nicht nur ein Affront gegen die MLPD, sondern auch gegen Zehntausende Menschen, die trotz oft knapp bemessenem Finanzbudget bereits 606.401 Euro allein 2017 für die MLPD spendeten.

Postwendend informierte die MLPD breit die Öffentlichkeit und wird natürlich alle notwendigen gerichtlichen Schritte unternehmen. Prompt antwortete ein einst ebenfalls Betroffener: „Mir persönlich ist es auch 2016 passiert, als die Commerzbank mein Konto kündigte ohne Begründung. Da Herr Weinthal darüber in der Jerusalem Post schon berichtet hat, noch bevor ich es wusste, war es leicht zu verfolgen, wer dahintersteht. … Ich hätte damals auch gerne gegen die Commerzbank geklagt, aber ich konnte es mir nicht leisten.“ MLPD und Internationalistisches Bündnis treten in Wort und Tat dafür ein, dass niemals jemand mehr alleine solchen Attacken ausgeliefert ist. Eine solche unverbrüchliche Solidarität muss organisiert und finanziell unabhängig lebendig werden. Deshalb jetzt erst recht: MLPD und Internationalistisches Bündnis finanziell oder als Mitglied stärken!

So oder so wird damit die Attacke ein Bumerang für die Deutsche Bank und internationale reaktionäre Netzwerke – ebenso wie alle bisherigen politisch motivierten Kontenkündigungen gegen die MLPD seit 1986!

 

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