Opel

PSA fordert Hälfte des Kaufpreises von GM zurück

PSA-Chef Carlos Tavares fordert von GM die Hälfte des Kaufpreises von 1,3 Mrd. Euro von GM zurück.

Von gp

GM habe PSA über die Abgasstrategie bei Opel getäuscht. Die Motoren von Opel seien derzeit nicht in der Lage, das Ziel von 95 Gramm CO2-Ausstoß je Kilometer einzuhalten.

 

GM hatte darauf gesetzt, durch den Verkauf des Elektroautos Ampera den CO2-Ausstoß der gesamten Flotte von Opel zu senken. Kann ein Konzern die Obergrenze des CO2-Ausstoßes seiner gesamten Autoflotte nicht einhalten, muss er Millionen Strafe zahlen.

 

Tavares sieht deshalb Opel „in einer dramatischen Lage“ und kündigte an, schneller als ursprünglich geplant, bei Opel auf die eigene, verbrauchsärmere Technologie von PSA umzustellen.

 

Tavares bereitet damit offensichtlich eine Ausrede für Vernichtung von Arbeitsplätzen vor, indem er den Umweltschutz gegen die Arbeitsplätze ausspielt. Die Beschäftigten bei Opel sind gewarnt und dürfen sich auf dieses Ausspielen nicht einlassen!