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Solidarität mit den Beschäftigten bei Siemens und Thyssen-Krupp

Am 24. und 25. November 2017 trafen sich 120 ver.di-Funktionäre aus den Arbeitsbereichen Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe von kommunalen, freien und konfessionellen Trägern.

10. Kasseler Konferenz für Sozial- und Erziehungsdienst
Solidarität mit den Beschäftigten bei Siemens und Thyssen-Krupp
Von Arbeitsplatzvernichtung betroffene Kolleginnen und Kollegen - hier bei Thyssen-Krupp - stehen nicht alleine (rf-foto)

Als Reaktion auf die Berichte vom Kampf der Beschäftigten bei Siemens und Thyssen-Krupp wurde eine Solidaritätserklärung verfasst, der sich die gesamte Kasseler Konferenz angeschlossen hat: „Liebe Siemens-Kollegen und Kolleginnen, liebe Stahlarbeiter und Stahlarbeiterinnen von Thyssen-Krupp, wir, die 120 Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Kasseler Konferenz von ver.di, möchten euch unsere solidarischen Grüße und Unterstützung im Kampf um eure Arbeitsplätze überbringen.

 

Es ist genau richtig, dass ihr euren Kampfwillen auf die Straße tragt und nicht akzeptiert, das Tausende Arbeitsplätze vernichtet werden sollen. Wir sind ver.di - Mitglieder aus ganz Deutschland, die im Sozial– und Erziehungsdienst arbeiten und täglich erleben, wie Familien gerade auch durch Arbeitslosigkeit und Hartz-IV in die Armut getrieben werden.

Die Tarifrunde nutzen

Wir diskutieren gerade auch, mit welchen Forderungen wir in unsere Tarifrunde Anfang 2018 gehen, auch über die Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich. Lasst uns im Sinne der Zukunft unserer Kinder, unsere Tarifrunden nutzen, um gemeinsam und solidarisch den Kampf um bessere Arbeits- und Lebensbedingungen zu führen. Kollegen der IG-Metall Jena schrieben in einem offenen Brief an den IG-Metall–Bezirk Mitte: ‚Wir gehen nicht unter in unseren Niederlagen, sondern in Kämpfen die wir nicht führen!‘

 

In diesem Sinne viel Erfolg für euren Kampf und Glück auf!“