People to People

Nach faschistischen Attacken – tief empfundene Solidarität

Uwe Pahsticker und Marlies Schumann vom Laden People to People in Gelsenkirchen haben folgendes veröffentlicht:

Uwe Pahsticker und Marlies Schumann
Nach faschistischen Attacken – tief empfundene Solidarität
Das von der Attacke zerstörte Schaufenster des Ladengeschäfts People to People (rf-foto)

In der Nacht vom 2. auf 3. Oktober 2017 wurden Bewohner der Hauptstraße 40 in Gelsenkirchen über die Sprechanlage mit der Ansage „Ich bin Dein Mörder, ich komme heute Nacht!“, bedroht. ... In der Folge wurde das Haus, in dem auch unser Ladengeschäft und Reisebüro untergebracht ist, mehrfach von bekannten Faschisten rechter Kameradschaften fotografiert. ...

Vandalismus ist kaum wahrscheinlich

Nach diesen Vorkommnissen halten wir es für kaum wahrscheinlich, dass die massive Beschädigung unserer Schaufensterscheibe in der Nacht vom 18. November auf den 19. November ein Diebstahlsversuch oder Vandalismus war. Wir sehen darin einen weiteren Einschüchterungsversuch faschistischer Banden. Dabei entstand ein materieller Schaden von etwa 5.100 Euro.

 

Sicher ist es kein Zufall, dass People to People in das Visier solcher krimineller, faschistischer Banden geraten ist. ... Wir gehen weiter davon aus, dass der Angriff nicht zufällig erfolgte, wo wir in unserem Schaufenster verschiedene Bücher, Filme und Dokumente zum Anlass des 100. Jahrestags der russischen Oktoberrevolution präsentiert haben. ...

Wir lassen uns nicht von unserer Arbeit abhalten

Wir werden uns von solch feigen Anschlägen keinesfalls von unserer Arbeit zur Förderung des Gedankens der Völkerfreundschaft und internationalen Solidarität abhalten lassen und bedanken uns bei den vielen Freunden und Kunden, die uns in den letzten Wochen ihre tief empfundene Solidarität bekundet haben.