Siemens

Schon wieder sind 6.900 Arbeitsplätze massiv bedroht

Die Kollegenzeitung Elektro Power – Von und für Kolleginnen und Kollegen im Siemens-Konzernverbund hat in ihrer aktuellen Ausgabe folgendes veröffentlicht:

Aus „Elektro Power“

Siemens hat angekündigt, zusätzlich zu den bereits laufenden „Umbaumaßnahmen“, und der Vernichtung von 6.000 Stellen bei Gamesa weitere 6.900 Arbeitsplätze zu vernichten, davon 3.300 in Deutschland. Unter anderem in Mülheim/Ruhr, Berlin, Offenbach und Erlangen. Die Turbinenwerke in Görlitz und Leipzig sollen dicht gemacht werden, auch dem Werk in Erfurt droht ebenso die Schließung, wie dem Berliner Dynamowerk.

 

Die Fusion der Zugsparte mit Alstom kommt noch dazu; in Krefeld sollen im Rohbau 300 Stellen weg. Dazu sollen 15 von 33 Lehrwerkstätten geschlossen werden. Sofort gab es Protestaktionen an mehreren Standorten mit Arbeitsniederlegungen. Über 2.000 Kolleginnen und Kollegen haben beim Aktionstag der IG Metall am 23. November in Berlin deutlich gemacht:

„Siemens darf damit nicht durchkommen!“

Der Siemens-Konzern ist mit ca. 6,2 Milliarden Netto-Gewinn und einer Auftragssumme von 40 Milliarden in Gas+Power alles andere als ein „Sanierungsfall im Kerngeschäft“. Von wegen wenn es dem Konzern gut geht

 

Siemens schert sich nicht um die Existenzgrundlage der „lieben Mitarbeiter“ und ihrer Familien! Nach den Siemens-Plänen stehen weltweit weit über 13.000 Arbeitsplätze im Feuer. Das hat eine neue Dimension! Der „Beschäftigungssicherungsvertrag“ (Radolfzell II) legt fest: keine Schließungen, keine betriebsbedingten Kündigungen. Laut dem Personalvorstand Janina Kugel, Schnee von gestern! Der Vorstand erwartet auch noch „Kompromissbereitschaft“ der Betriebsräte und Gewerkschaftsvertreter. ...

 

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