Tarifrunde

Erste Verhandlung bei VW endet ergebnislos

Die erste Tarifverhandlung für die rund 130.000 Beschäftigten der Volkswagen AG ist am 11. Dezember in Langenhagen ohne Ergebnis zu Ende gegangen.

Von gp

Die IG Metall fordert 6 Prozent höhere Löhne und Gehälter und eine Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung. Außerdem soll die auslaufende Vereinbarung über eine Einstellungszusage für jährlich 1.400 Auszubildende verlängert werden.

Abstriche wegen kriminellem Abgasbetrug?

Mit dem Verweis auf „Renditeziele“ und „Sondereffekte“ lehnte der PKW-Personalchef Martin Rosik die Forderungen ab. Jetzt sollen die VW-Beschäftigten auch noch wegen der kriminellen Abgasmanipulationen Abstriche bei der Tarifrunde machen.

 

Die nächste Verhandlungsrunde ist der 11. Januar, die Friedenspflicht endet am 31. Januar 2017. Durch den Haustarifvertrag wird ein starkes Kampf-Bataillon der IG Metall aus der Metall-Tarifrunde herausgebrochen – dafür gibt es aus Arbeitersicht keinen plausiblen Grund.