Sindelfingen

Spendensammlung für die MLPD vor Daimler-Werk

Wir, drei Genossinnen, zogen zum Sammeln vors Tor. Die Kollegen hatten am Vortag den Spendenaufruf erhalten.

Korrespondenz aus Sindelfingen

Einige Kollegen kamen tatsächlich direkt auf uns zu mit ihrer Spende. Viele hatten jedoch kein Geld dabei, nahmen aber den Aufruf wegen der Kontonummer mit. Trotzdem sammelten wir von ca. 35 Kolleginnen und Kollegen insgesamt 41,35 Euro.

Angeregte Diskussionen

Den größten Einzelbetrag spendete eine Kollegin, die von der letzten Ausgabe der Konzernzeitung Stoßstange sehr angetan war: "Die hat den Nagel genau auf den Kopf getroffen, zum Beispiel die Parksituation, der Personalmangel, wie mit den Schwerbehinderten umgegangen wird, Flexiblisierung usw."

 

Die Wut darauf, dass die IG Metall-Führung „nichts macht“, hat eine andere Kollegin dazu veranlasst, ihren Wahlboykott bei den Betriebsratswahlen anzukündigen. Außerdem meinte sie, man müsse massenweise aus der IG Metall austreten. Stattdessen kämpferische Kollegen zu wählen bzw. dafür zu sorgen, dass die kämpferische Richtung in der Gewerkschaft von unten gestärkt wird, fand sie dann doch ganz gut.

Arbeiterpartei braucht finanzielle Unabhängigkeit

Dass die Arbeiterpartei MLPD von den Arbeitern selber finanziert werden muss, hat einigen eingeleuchtet. Auf den Hinweis mit der Kontokündigung gegen die MLPD sagte einer: „Die haben viel zu viel Macht.“ Antwort von uns: deswegen müssen wir dran arbeiten, dass sich das ändert und dazu brauchen wir unsre finanzielle Unabhängigkeit.