Equador

Ureinwohner erringen Erfolg zum Schutz des Regenwalds

Dreitausend Ureinwohner waren nach einem zweiwöchigen Marsch von der Provinzhauptstadt Puyo im tropischen Regenwald in der Hauptstadt Quito angekommen. Sie forderten von  Präsident Lenin Moreno Respekt gegenüber ihrer Kultur und ihrer Rechte am Land. 400 Marschierer blieben in Quito. Sie führen dort öffentliche Versammlungen durch. Sie fordern sofortigen Stopp aller Bohr- und Bergbauaktivitäten im Regenwald, Wiedereinführung des zweisprachigen Schulunterrichts und die Freilassung von 175 Aktivisten, die bei den Kämpfen der letzten Jahre eingesperrt worden waren.