Anschlag

Geheucheltes Mitleid mit den Opfern vom Breitscheidplatz

Heute jährt sich der Anschlag des IS-Faschisten Anis Amrin auf den Berliner Weihnachtsmarkt. 12 Menschen starben, 70 wurden verletzt. Die Bundesregierung erklärte ihre Anteilnahme und versprach sofortige Aufklärung.

Von wr

Letzte Woche richteten Angehörige eine Beschwerde an Kanzlerin Angela Merkel. Eine Begegnung mit ihr fand das ganze Jahr über nicht statt. Betroffene Schausteller mit meist geringem Einkommen wurden nur zum Teil entschädigt. Die Herzlosigkeit gegenüber den Opfern kommt just von jenen, die behaupten, ihre Maßnahmen zur „Inneren Sicherheit“ gelten der Sorge und dem Schutz für die Bevölkerung.

 

Neue Einzelheiten über die die Vorbereitung des Breitscheider Anschlags kommen ans Tageslicht. Amri wurde von deutschen und amerikanischen Geheimdiensten lückenlos überwacht. Sie verfügten spätestens seit Februar 2016 über seine sämtlichen Handy-Verbindungsdaten zu bekannten IS-Chat-Partnern in Libyen mit Abmachungen zu Terrordrohungen. Im September 2016 stellte die Berliner Polizei die Telefonüberwachung ein. Man konnte die 10.000 Einzelbilder nicht so schnell auswerten.

 

Ganz im Gegensatz dazu ist der Aufwand gegen die G20-Proteste in Hamburg gewaltig. Eine Soko „Schwarzer Block“ hat 25.000 Videos mit einer Datenmenge von 12 Terabyte aus Privathandys und Überwachungskameras von Demonstranten ausgewertet. Mit diesen angeblich alle dem linken Lager zugerechneten jungen Menschen wird nicht so zimperlich umgesprungen wie mit Faschisten vom Schlage Amrin.