General Eletric Grid

Belegschaften aus Mönchengladbach und Kassel kommen zusammen

Bei einer Protestaktion gegen die Arbeitsplatzvernichtung bei General Eletric trafen sich Beschäftigte aus Mönchengladbach und Kassel. Ein Korrespondent berichtet:

Korrespondenz aus Mönchengladbach
Belegschaften aus Mönchengladbach und Kassel kommen zusammen
Solidarität des Internationalistischen Bündnisses und der MLPD - den meisten willkommen (rf-foto)

Am 21. Dezember protestierte die Begelschaft bei Generel Electric Grid Transformatorenwerk (ehemals Schorch) in Mönchengladbach gegen die geplante Werkschließung. 376 Kolleginnen und Kollegen haben zum Jahresende die Kündigung erhalten. Deutschlandweit bedroht die Konzernleitung insgesamt 1600 Kolleginnen und Kollegen mit Entlassung. So waren auch aus Kassel 50 Kolleginnen und Kollegen angereist, um den Protest gegen die Schließung des Werkes in Mönchengladbach zu unterstützen.

 

Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende orientierte auf die Übernahme des Werkes durch einen anderen Investor - „bis Ende des Jahres. Sonst brennen hier nicht nur die Feuer ab 2. Januar, auch in der Stadt läuft dann nichts mehr“. Die Empörung über die Schließung und die Forderung von Sofortmaßnahmen haben ihn zu dieser Aussage veranlasst, so ließ es sich aus seinen Äußerungen entnehmen.

 

Auch alle anderen Redner aus der örtlichen bürgerlichen Politik, einschließlich der Kirchen, appellierten an Vernunft und sozialen Frieden zur Weihnachtszeit. Die Teilnahme und Solidarität des Internationalistischen Bündnis und der MLPD unter der Losung „Kampf um jeden Arbeitsplatz“ und „für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich“ sowie „Marx, Lenin – Kapitalismuskritik, das Orginal“, wollte der Versammlungsleiter der IG Metall zunächst  verwehren. Dafür fand er jedoch keine Unterstützer und musste sich schließlich damit abfinden. Fünf Kolleginnen und Kollegen wollen sich anhand des Rote Fahne Magazins weiter informieren.