Österreich

Protest in Innsbruck gegen ultrareaktionäre Regierung

Von all den Demonstranten waren rund 80% Jugendliche, die sich nicht mit der neuen Regierung abfinden wollen.

Korrespondenz
Protest in Innsbruck gegen ultrareaktionäre Regierung
Schon die Plakate des neuen Kanzlers waren nicht unbedingt beliebt (foto: michael gubi unter CC BY-NC 2.0)

„Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut. Hoch die internationale Solidarität.“

 

Die Jungs und Mädels hinter und vor mir sind Feuer und Flamme. Rund 2000 junge Menschen versammelten sich am 18.12.2017 in Innsbruck und demonstrierten gegen die neue "schwarz-blaue" Regierung des neuen Kanzlers Sebastian Kurz in Österreich. Die reaktionäre ÖVP ist mit der faschistoiden FPÖ eine durch und durch arbeiter- und volksfeindliche Koalition eingegangen (Rote Fahne News berichtete). Aufgerufen wurde,  „(…) gegen die Verharmlosung und Normalisierung von Rechtsextremismus in Politik und Gesellschaft (…)“ auf die Straße zu gehen.

 

Und das kam bei der Jugend an. Von all den Demonstranten waren rund 80% Jugendliche (eigene Schätzung), die sich nicht mit der neuen Regierung abfinden wollen. Und auch in Nachgesprächen zeigte sich, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer -  oftmals zum ersten Mal auf einer Demo - sich auch in Zukunft lautstark wehren wollen.