Regierungskritik

Proteste im Iran weiten sich aus

Am Donnerstag und Freitag haben sich im Iran Proteste auf mehrere Städte ausgeweitet. Sie richteten sich zunächst gegen die hohe Arbeitslosigkeit und Preissteigerungen, im weiteren Verlauf zunehmend aber auch gegen die gesamte Regierungspolitik des faschistischen Mullah-Regimes. Bei einer Demonstration in Maschhad waren bereits am Donnerstag mindestens 52 Menschen festgenommen worden. Am Freitag weiteten sich die Proteste auf die Hauptstadt Teheran sowie Rascht, Hamedan, Kermanschah, Kasvin und weitere Städte aus. In der Pilgerstadt Kum riefen hunderte Demonstranten Parolen wie "Tod dem Diktator" und "Freiheit für politische Gefangene". Die Polizei setzte Wasserwerfer ein und nahm zahlreiche Menschen fest.