Hamburg

Protest vor der iranischen Botschaft

Ca. 300 Menschen versammelten sich vor der iranischen Botschaft, um lautstark gegen das islamistisch-faschistische Regime zu protestieren.

Korrespondenz aus Hamburg
Protest vor der iranischen Botschaft
Der lebendige Protest vor der Botschaft (rf-foto)

Immer wieder wurde gerufen: „Nieder mit dem islamischen Regime!”, „Freiheit für alle politischen Gefangenen!” „Solidarität mit den Massen im Iran!”

 

Die iranische Botschaft wurde von einem Großaufgebot der Polizei inklusive Wasserwerfer geschützt. Es waren unterschiedliche Richtungen vertreten: Demokraten,  sozialdemokratisch orientierte Kräfte, Sozialisten.

 

Größte Einheit bestand in der Losung, dass das iranische Regime weg muss.

 

Aus der Veranstaltung wurde vorgeschlagen, dass Joachim Griesbaum eine Solidaritätserklärung halten sollte. Er überbrachte für die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands die uneingeschränkte Solidarität mit den Arbeitern, Frauen und Jugendlichen, die im Iran seit Tagen auf die Straße gehen. Er kennzeichnete das Regime als ein faschistisches Terrorregime; auch dass der Kampf der Massen die Perspektive einer Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung braucht.

 

Dafür gab es großen Beifall und am Ende Rufe: „Hoch die internationale Solidarität!” Es war deutlich zu spüren, dass es notwendig ist, über die Organisationsformen des Kampfes und die Perspektiven weiter zu diskutieren. Es wurden fünf Broschüren „Über die Herausbildung der neuimperialistischen Länder” verkauft. Die MLPD war die einzige Partei aus Deutschland, die bei den Protesten in Erscheinung getreten ist.