LLL-Gedenken 2018

„Wir können alle Arten von Unrecht beseitigen“

Sie freuen sich schon auf das Lenin-Liebknecht-Luxemburg (LLL)-Wochenende in Berlin: die Gruppe der vorwiegend kurdischen Studierenden, die meist als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind.

Korrespondenz aus Saarbrücken

Sie hatten mit dem REBELL Verbindung aufgenommen, nachdem sie den Film „Den Sieg sichern“ über den Aufbau in Kobanê gesehen hatten. Wir sprachen mit einem von ihnen:

 

Wer seid ihr, was macht ihr so und wie habt ihr euch zusammengefunden?

 

Wir sind Mitglieder der Konföderation der Kurdischen Studierenden und Intellektuellen. Unser Hauptziele sind Bewusstsein zu erhöhen und Frieden zu erreichen, wo immer dieser vonnöten ist und Freiheit für die ganze Menschheit. Unsere Musikgruppe besteht aus einem Dichter, Sängern, einem Gitarristen und einem der die kurdische Tembûr spielt. Wir versuchen durch unsere Musik unsere Kultur mit verschiedenen Sprachen bekannt machen und Frieden weltweit zu erreichen.

Wunsch nach mehr Kontakt

Was erwartet ihr euch von dem Ausflug zum Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Wochenende in Berlin?

 

Wir haben erfahren, dass der Kampf gegen Monopole und Faschismus nur mit der Rebellion kommt. Und wenn die Bevölkerung, vor allem die proletarischen Schichten sich organisieren, können wir alle Arten von Unrecht beseitigen. Was wir erwarten ist, mehr Kontakt mit anderen Organisationen und Parteien aufnehmen zu können. Außerdem sind wir ca. zehn bis zwölf Personen die mit euch nach Berlin fahren können.

Spannungsvolles Warten auf den Auftritt

Wir sind gespannt auf den geplanten Auftritt der Gruppe auf der Abendveranstaltung des REBELL in Berlin. Wir in Saarbrücken konnten schon einen schönen Vorgeschmack erleben als sie nach der Winterwanderung „Bella Ciao“ auf Kurdisch, Türkisch und Deutsch sangen, ebenso wie Lieder aus ihrer Heimat.