Köln

Für die unbefristete Übernahme aller Jungfacharbeiter und Leiharbeiter bei Ford!

Dazu heißt es in einer Pressemitteilung des neugegründeten Solidaritätskreises „ALLE heißt ALLE“:

Pressemitteilung des Solidaritätskreises

Nach der Information des Betriebsrats im Dezember dachten alle, alle Jungfacharbeiter werden unbefristet übernommen. Aber mindestens drei Jugendliche sollen keinen bzw. keinen unbefristeten Vertrag bekommen .

 

Von Ford werden Gründe wie Krankheit vorgeschoben. In Wirklichkeit handelt es sich aber um drei junge Frauen, die den Mund aufgemacht haben, wie zum Beispiel Katrin Papke, die sich seit der Ausbildung für eine gründliche Berufsausbildung einsetzt.

 

Seit sie in der Fertigung arbeitet, kritisiert sie die Arbeitsbedingungen, wie die immer höhere Auslastung, und spricht dazu auf Betriebsversammlungen. Wer den Mund aufmacht, soll stillschweigend rausgekickt werden. Das lassen wir nicht zu!


Wir unterstützen den Kampf für die unbefristete Übernahme ALLER und gründeten dazu den Solidaritätskreis: ALLE heißt ALLE!

 

27 Kolleginnen und Kollegen und Freunde haben sich getroffen, um zu überlegen, wie wir weiter vorgehen. Innerhalb von Tagen haben wir 623 Unterschriften unter Kollegen für die unbefristete Übernahme aller Jungfacharbeiter und Leiharbeiter gesammelt. Das zeigt die große Solidarität in der Belegschaft und wird  weitergehen.


Unser Ziel ist, bis zum 10. Januar über 1.000 Unterschriften gesammelt zu haben. Diese Unterschriften werden wir Ford übergeben, mit der eindeutigen Botschaft: Wir lassen es nicht zu, dass junge Kolleginnen und Kollegen, die sich gegen steigenden Druck wehren, nicht übernommen werden. Wir lassen es nicht zu, dass häufig unterbesetzt gefahren wird und trotzdem Kollegen gehen sollen.

 

Wir unterstützen vom Solidaritätskreis den Kampf für die unbefristete Übernahme. Jeder kann mitmachen und sich beteiligen!

 

Unser nächstes Treffen findet statt: am 21. Januar um 18 Uhr im Mülheimer Treff, Vincenzstr. 29, direkt am Bahnhof Köln-Mülheim.