Berlin

30.000 bei der Demonstration "Wir haben es satt!"

Deutlich mehr Menschen als im letzten Jahr beteiligten sich am Samstag an der bundesweiten Demonstration "Wir haben es satt".

Korrespondenz aus Berlin
30.000 bei der Demonstration "Wir haben es satt!"
(rf-foto)

Auf Transparenten bei der Demonstration stand: „Kein Schwein braucht Tierfabriken“, „Wir haben’s glyphosatt“, oder „Ohne Bienen ist kein Staat zu machen“. Der Zug, zu dem 150 Bauern mit ihren Traktoren gehörten, führte auch am Bundeswirtschaftsministerium entlang, in dem die Agrarminister tagten.

Aufruf der MLPD

Die Umweltgruppe der MLPD Berlin machte einen Einsatz und verteilte Flugblätter mit dem Aufruf der MLPD (siehe Rote Fahne News-Artikel vom 19. Januar 2018). Außerdem setzte sie das Rote Fahne Magazin ein sowie das Programm der MLPD und natürlich das Buch "Katastrophenalarm! ..."

"Wir haben den Kapitalismus satt!"

Eine Korrespondentin berichtet: "Es kam gut an, wenn wir sagten: 'Wir haben den Kapitalismus satt'. Unter anderem entspann sich das folgende typische Gespräch.

 

Eine Frau schaute unser Flugblatt an und fragte: "Was ist das?' 'Ein Flugblatt der Umweltgruppe der MLPD. Die MLPD ist eine marxistisch-leninistische Partei, die aktiv in der Umweltarbeit ist, besonders um die Verbindung von Umweltbewegung und Arbeiterbewegung herzustellen. Umweltschutz und Arbeitsplätze sollen nicht gegeneinander ausgespielt werden.'

 

'Das ist gut.' 

'Das ist auch notwendig, denn die Umweltzerstörung und die Vernichtung der Arbeitsplätze haben dieselbe Ursache im Kapitalismus.'

'Stimmt, aber den kann man aber nicht wegkriegen.'

'Doch, das kann man.'

'Wie?'

'Das geht nur mit einer Revolution.'

'Ich bin dabei!'

'Dann brauchen Sie eine revolutionäre Partei und das Programm der MLPD!'

'Das nehme ich!' Sie gab mir 2 Euro Spende.

 

Leider ging das Gespräch nicht weiter, weil sie dann von ihrer Gruppe aus Rostock mitgezogen wurde. Aber das hat vielleicht einen weiteren Kontakt angestoßen."