VW

Proteste für VW-Leiharbeiterinnen gehen weiter

Die Entlassung von vier Leiharbeiterinnen im August 2017 hat für Unverständnis und Aufsehen im VW Werk und in Hannover gesorgt. Dazu hat das VW-Komitee Hannover folgendes veröffentlicht:

Von VW-Komitee Hannover

Die vier Kolleginnen waren in der Service Factory angestellt, um in der Nachtschicht die SB-Shops zu betreuen. Mit ihnen wurden 400 weitere Leiharbeiter und ein halbes Jahr später noch mal 400 Leiharbeiter eingestellt, da damals die Nachtschicht in Hannover wieder eingeführt wurde. Diese 800 Kollegen wurden jetzt für zwei Jahre befristet bei VW übernommen, die vier Kolleginnen nicht, da sie eine falsche Kostenstelle haben!

1.233 Unterschriften in drei Tagen

1.233 Unterschriften in drei Tagen wurden im Werk gesammelt, um gegen die Kündigungen zu protestieren. Am 1. September 2017 protestierten die vier Frauen, ihre Unterstützer aus der Stammbelegschaft und die Direktkandidatin der Internationalistischen Liste/MLPD, Anke Nierstenhöfer, vor dem Tor, mit Transparenten und Flugblättern, für die Wiedereinstellung.

 

Auch Beiträge auf der Betriebsversammlung bei VW, die die Wiedereinstellung forderten, bekamen viel Applaus und Zustimmung von den Kollegen. Mit der „Hannoveranner Frauenerklärung“ wurden die Entlassung und der mutige Kampf der vier Kolleginnen bundesweit bekannt gemacht. ...

Kundgebungen und Prozess am 25. Januar

Um den Kampf weiter zu unterstützen: Kommt alle zu der Protestkundgebung am 25. Januar, um 12.30 Uhr, vor dem Arbeitsgericht in Hannover, Leonhardstr 15, und danach zu den Prozessen um 13.30 Uhr.