Efrîn-Solidarität

"Nein" zum Einmarsch in Efrîn

Die Proteste gegen den Angriff auf Efrîn gehen in vielen Städten Deutschlands weiter.

Korrespondenzen

Schon am vergangenen Wochenende hat in Stuttgart eine kraftvolle Demonstration stattgefunden. Ein Korrespondent berichtet von einer Aktion im Vorfeld: „Vor der Demonstration hatte schon eine Kundgebung der iranisch-deutschen Freunde am Schlossplatz stattgefunden, wo ein Lied getextet, verbreitet und gesungen wurde.“

Kämpferisch durch die Innenstadt

Von der Demonstration selber wird berichtet: „Ca. 1.500 Menschen demonstrierten kämpferisch durch die Innenstadt. Die MLPD solidarisierte sich auf der Kundgebung auch am Mikrofon mit dem Kampf des kurdischen Volkes und gegen die Aggression des Erdogan-Regimes und machte deutlich, dass die internationale Solidarität hinter dem Widerstand zur Verteidigung der Errungenschaften in Nordsyrien/Rojava steht. Acht Broschüren zu den neuimperialistischen Ländern konnten unter den Demonstrantinnen und Demonstranten verkauft werden.“

 

Aus München schreibt ein Korrespondent: „Mehr als 200 Demonstrantinnen und Demonstranten protestierten vor kurzem in München gegen die militärische Aggression der Türkei mit Erdogan an der Spitze. Sie forderten die sofortige Einstellung des Beschusses und der Bombardierung des kurdischen Kantons Arin/West-Syrien. Erdogan passt es nicht, dass hier die Bevölkerung ein demokratisches Gemeinwesen aufgebaut hat und maßgeblich dazu beigetragen hat, dass der IS vertrieben wurde. Lauthals riefen die Demonstranten "Raus aus Efrîn", "Stopp den Krieg in Kurdistan, "Erdogan ist ein Terrorist und Faschist" und "Hoch die internationale Solidarität". In Beiträgen wurde die Politik der Bundesregierung scharf kritisiert, die Erdogan finanziell mit dem Flüchtlingsdeal und militärisch mit Waffenlieferung unterstützt.“

Die MLPD war mit dabei

Während ebenfalls am Wochenende in Essen etwa 600 Leute Solidarität mit Efrîn gezeigt, und gegen Erdogan und Merkel protestiert haben, fand etwas zeitgleich auch in Dresden eine Kundgebung gegen die Angriffe des faschistoiden Erdogan- Regimes statt. Ein Korrespondent schreibt: „Ca. 50 Menschen, vor allem syrische Kurden aus dieser Region, protestierten lautstark. Die MLPD war natürlich mit dabei und sprach ihre Solidarität aus.“

 

Von der Duisburger Montagsdemo wird folgendes berichtet: „Über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer protestierten in der Duisburger Innenstadt auf einer gemeinsamen Kundgebung der Montagsdemo mit verschiedenen kurdischen Organisationen gegen den Einmarsch der Türkei in Nordsyrien. In zahlreichen Beiträgen wurden die türkische Regierung und Erdogan scharf angegriffen. "Erdogan- Terrorist“ hallte es durch die Königstrasse. Es war eine sehr kämpferische Kundgebung und durch die Sprechchöre und Redebeiträge wurde deutlich, dass sich die Menschen nicht einschüchtern ließen, sondern ihre Wut und ihre Entschlossenheit zu kämpfen gestärkt wurde. Die MLPD war aktiver Kern der Demonstration“

 

Aus Dortmund wird berichtet: „Ein Teil der Montagsdemo beteiligte sich an einer Demononstrattion mehrerer Hundert vorwiegend kurdischer Menschen in der Dortmunder Innenstadt und es wurden auch Grußworte der MLPD und des REBELL vorgetragen.“

Bis zu 1.500 Menschen demonstrierten in Wuppertal

Aus Wuppertal schreibt ein Korrespondent: „Am Dienstag 23. Januar, demonstrierten 1.400-1.500 Menschen, die große Mehrheit Kurden, in Wuppertal-Elberfeld. Die Demonstranten waren empört aber auch entschlossen den Widerstand gegen diesen imperialistischen Krieg weiter zu führen. ‚Erdogan Terrorist‘, ‚Alle Besatzer raus aus Rojava‘ und ‚Deutsche Waffen raus aus Kurdistan'“, waren häufige Parolen. Die Solidaritätserklärung der MLPD mit dem Befreiungskampf in Rojava; das es nicht passieren darf, das dieser eine Niederlage erleidet, weil die internationale Solidarität fehlt, und das wir hier in Deutschland verstärkt die deutsche Regierung wegen ihrer Unterstützung der Türkei und den Waffenlieferungen ins Visier nehmen müssen, bekam großen Beifall. Leider hatten wir nur fünf Broschüren zu den neuimperialistischen Ländern, die alle weggingen.“

 

Auch in Münster fanden Protestaktionen statt: „In Münster fanden in dieser Woche mehrere kleinere und größere Demonstrationen und Kundgebungen für die Solidarität mit der Bevölkerung von Efrîn statt. Am 25. Januar versammelten sich auf der Ludgeristraße ca. 50 Demonstrantinnen und Demonstranten: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Frauen und Männer, um ihren Protest gegen die türkische Regierung und für die Solidarität mit der Bevölkerung von Efrîn lautstark kund zu tun. Auch die MLPD beteiligte sich an dieser Aktion und verkaufte das Rote-Fahne-Magazin, verteilte auch die Flüchtlings- und Anti-AfD-Broschüre.“