Demonstrationen

Welle der Solidarität mit dem Kanton Afrin

Neben der großen Demonstration am Montag in Gelsenkirchen setzten sich auch in anderen Städten die Protest- und Solidaritätsdemonstrationen fort. Hier Auszüge aus weiteren Zuschriften:

Korrespondenzen / gis
Welle der Solidarität mit dem Kanton Afrin
Demonstration in Ludwigsburg (rf-foto)

Nach Kritik an der türkischen Offensive gegen die syrischen Kurden in Afrin sind acht Mitglieder des türkischen Ärztebundes (TTB) festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft hatte Ermittlungen gegen den Verband eingeleitet, nachdem der TTB in der vergangenen Woche "Krieg" als "öffentliches Gesundheitsproblem" bezeichnet hatte.

Moers

Etwa 300 vor allem junge Leute demonstrierten durch die Moerser Innenstadt gegen den Überfall des Erdogan-Regimes auf den Kanton Afrin. Die Mehrheit waren Kurden und Jesiden. Die einzige deutsche Partei, die auftrat, war die MLPD mit zwei  Redebeiträgen und Plakaten. Die Broschüre zu den neuimperialistischen Ländern traf auf Interesse. Schließlich muss man verstehen, wo die Aggressivität des Erdogan-Regimes herrührt.

Berlin

Bereits am Freitag, dem 26. Januar 2018, fand vor der türkischen Botschaft in Berlin eine von NAV-DEM organisierte  Protestkundgebung gegen den völkerrechtswidrigen Angriff des Erdogan-Regimes auf Afrin in Nordsyrien statt. 300 Menschen beteiligten sich an der kämpferischen Aktion.
Auch die MLPD, die Migrantenorganisationen Atif und AGIF sowie die Initiative für den ökologischen Wiederaufbau in Kobane/Rojava waren vertreten.

 

Nachdem wiederholt die Losung „Erdogan – Terrorist“ massenhaft gerufen worden war, gab die Polizei bekannt, dass dies verboten sei. Unglaublich! Jeden Tag wird in den Fernsehnachrichten die wahrheitswidrige Behauptung Erdogans wiedergegeben, dass es sich bei der PYD und der YPG um „Terroristen“ handeln würde, was eine Verleumdung der revolutionären Freiheitskämpfer ist. Aber die Wahrheit über Erdogan zu sagen, wird von der Polizei verboten.

Schwerin

Am 28. Januar hat das Internationalistische Bündnis Schwerin eine Solidaritätserklärung zum Überfall des faschistischen Erdogan-Regime auf die kurdische Stadt Efrin verabschiedet. Auf einer kurdischen Solidaritätskundgebung vor dem Bahnhof in Schwerin verlasen wir die Solidaritätserklärung und erhielten Dank und Zustimmung.

Ludwigsburg

Ca. 350 Demonstranten trugen in Ludwigsburg ihren Protest auf die Straße. Gegen den Krieg des Erdogan-Regims gegen die kurdischen Völker und den Beschuss von Afrîn. Für Freiheit von Kurdisten. Ein Bündnis linker Parteien und Organisationen hatte aufgerufen und teilgenommen. Passanten waren beeindruckt über die Disziplin und den kämpferischen Geist der Demo.