Efrîn

Türkische Armee kommt kaum voran

Wenig ist übrig von Recep Tayyip Erdogans großspuriger Ankündigung, er werde die kurdischen Volks- und Frauenverteidigungseinheiten (YPG/YPJ) innerhalb einer Woche „vernichten“. Das größte europäische NATO-Landheer kommt immer noch kaum voran.

Von ffz
Türkische Armee kommt kaum voran
Bild von den Massenprotesten in Efrîn (foto: ANF)

Dafür häufen sich mit Video-Dokumenten untermauerte Berichte von regelmäßigen Abschüssen türkischer Panzer durch Demokratische Kräfte Syriens (SDF), YPG und YPJ. Tag für Tag verliert Erdogan Soldaten und Kriegsgerät.

Türkische Armee und faschistische Söldner begehen Kriegsverbrechen

Da es am Boden kaum vorangeht, terrorisiert die türkische Armee weiter die Zivilbevölkerung durch Kampfjet- und Drohnen-Angriffe sowie durch Artillerie-Beschuss. Bei diesen Kriegsverbrechen kommen immer wieder Zivilisten ums Leben. So nimmt die türkische Armee nach Angaben der kurdischen Nachrichtenagenturen ANHA und ANF seit gestern Morgen die Zivilbevölkerung von Cindires unter Artilleriefeuer.

 

Gestern Mittag begingen türkische Truppen und die sie unterstützenden faschistischen Söldner das nächste völkerrechtswidrige Verbrechen: Sie bombardierten das Zentrum des Kurdischen Roten Halbmond Heyva Sor a Kurdistanê im Bezirk Raco. Angriffe auf den Roten Halbmond sind – wie auch Angriffe auf das Rote Kreuz - nach Haager Landkriegsordnung strikt untersagt und werden als Kriegsverbrechen angesehen.

Frauen der Selbstverteidigungskräfte bewachen die Häuser in Efrîn

Währenddessen halten die Massenproteste in Efrîn selber an. Die Menschen akzeptieren den Angriff des faschistischen Erdogan-Regimes keine Sekunde. An vorderster Front der Verteidigung innerhalb der Stadt stehen Frauen der Selbstverteidigungskräfte jeden Alters, die die Häuser bewachen.