Efrîn-Solidarität

Unterstützung für Efrîn kommt aus Minbic – Faschistisches Regime streut Gräuelpropaganda

Nicht nur in Efrîn sind die Massen zu Zehntausenden auf der Straße, um gegen den völkerrechtswidrigen Einmarsch der faschistischen Türkei zu protestieren. Aktuell erreichen auch Meldungen über Massenproteste und Unterstützung für Efrîn aus der vorwiegend arabisch bewohnten Stadt Minbic die Medien.

Von ffz
Unterstützung für Efrîn kommt aus Minbic – Faschistisches Regime streut Gräuelpropaganda
Massenprotest in Minbic (foto: ANF)

So berichtet die kurdische Agentur ANF: „Mit einer Demonstration haben Jugendliche in der überwiegend arabisch bevölkerten Stadt Minbic ihre Bereitschaft zum Ausdruck gebracht, am Widerstand in Efrîn teilzunehmen. Die Demonstrantinnen und Demonstranten, darunter auffällig viele Frauen, trugen Waffen und Fahnen des Militärrats von Minbic.“

Mutiger Abwehrkampf in Efrîn

Währenddessen befinden sich die Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) und die Volks- und Frauenverteidigungseinheiten(YPG/YPJ) weiterhin im mutigen Abwehrkampf in Efrîn. So berichtet ANF heute, dass die am Mittwochabend begonnen Artillerieangriffe des türkischen Militärs und der sie begleitenden faschistischen Banden auf den Bezirk Şiyê weiterhin anhalten. Erneut haben SDF und YPG/YPJ verschiedene türkische Panzer zerstört.

Erdogan-Regime lügt

Um die eigenen militärischen Misserfolge zu verwischen streut das faschistische Erdogan-Regime jetzt Gräuelpropaganda in die Medien: Angeblich hätten YPG/YPJ Chlorgas eingesetzt. Das dementierte YPG-Sprecher Nuri Mehmud gegenüber der kurdischen Nachrichtenagentur ANHA umgehend. „Das türkische Regime lanciere Falschmeldungen, um vom eigenen Versagen abzulenken. Dem türkischen Militär sei es trotz technischer Überlegenheit nicht gelungen, gegen den Widerstand in Efrîn anzukommen. … Der türkische Staat versuche damit, die Augen der Weltöffentlichkeit von dem eigenen Verhalten abzulenken und die Massaker an der Zivilbevölkerung zu vertuschen“, so ANHA.

Aktualisierter Aktionsplan für Proteste von NAV-DEM

Der kurdische Dachverband NAV-DEM hat den bundesweiten Aktionsplan für Proteste gegen die türkische Militärintervention in Nordsyrien aktualisiert. Heute finden Kundgebungen und Demonstrationen in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Freiburg, Goslar und Münster statt. Diese und weitere Termine sind hier auf der Webseite der Nachrichtenagentur ANF zu finden.