Efrîn-Solidarität

Proteste gegen Yildirim-Besuch in Berlin

Die Bombardierungen und Artillerieangriffe des türkischen Militärs und der mit ihm verbündeten faschistischen Milizen in Efrîn halten nach wie an.

Von ffz
Proteste gegen Yildirim-Besuch in Berlin
One-Billion-Rising Hamburg ist solidarisch mit Efrîn (foto: ANF)

Dabei hat sich die Militärführung des faschistischen Erdogan-Regimes offenbar darauf verlegt, Zivilisten und Wohngebiete unter Feuer zu nehmen. So wurden nach Angaben der Agentur ANF gestern zivile Wohngebiete im Bezirk Cindirês mit unter Beschuss genommen. Außerdem standen die Kreisstadt Şiye und die Umgebung unter Artilleriebeschuss und die türkische Armee bombardierte die Dörfer im Bezirk Şera.

Kreative Solidarität

Die Solidarität mit dem heldenhaften Abwehrkampf der Massen in Efrîn wird international kreativ auf die Straße getragen. So meldet ANF von der gestrigen One-Billion-Rising-Aktion in Hamburg: „Um auf die Situation in Efrîn und die Bedeutung des Angriffes des türkischen Staates auf die Frauenrevolution aufmerksam zu machen, tanzten die Mitglieder der Hamburger Frauen-Plattform mit weißen Tüchern und den Parolen ‚Stoppt die Angriffe auf Efrîn‘.“

 

Bereits am 11. Februar wurde aus Saarbrücken vom Saarländischer Flüchtlingsrat e.V. berichtet: „Rund 1.200 Menschen demonstrierten heute in Saarbrücken gegen den türkischen Überfall, während die Bundesregierung kalt schweigt. Die Proteste gehen weiter: Biji Berxwerdana Afrine.“

Berlin: Proteste gegen Besuch von Yildirim

In Berlin wird es heute Proteste gegen den Besuch des Ministerpräsidenten des faschistischen Regimes der Türkei, Binali Yildirim, geben. Dass Bundeskanzlerin Angela Merkel Yildirim überhaupt empfängt, nachdem der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu anlässlich seines letzten Staatsbesuchs den faschistischen „Wolfsgruß“ zeigte, ist ein Skandal. Die Kooperation mit dem faschistischen türkischen Regime muss beendet werden.