Daimler

Erneut der kriminellen Abgasmanipulation überführt!

Bei uns wurden keine Abgaswerte manipuliert", sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche noch Anfang 2016, um sich von VW und Audi abzusetzen.

Von wb

Doch bereits im März 2017 hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart ein Ermittlungsverfahren gegen Daimler eröffnet. Es besteht der Verdacht, dass Daimler bei mehr als einer Million Diesel-Motoren in Mercedes-Fahrzeugen in Bezug auf den Schadstoff-Ausstoß betrogen hat.

 

Jetzt berichtete die BILD-Zeitung aus vertraulichen US-Ermittlungsakten, nach denen bei Daimler eine Software entwickelt worden sei, um die US-Abgastests auf dem Prüfstand zu bestehen. Die Funktion "Bit 15" etwa sei so programmiert, dass die Abgasnachbehandlung nach 26 Kilometern den "sauberen Modus" verlässt. "Eine weitere verdächtige Funktion", so heißt es in dem US-Dokument, "erkenne anhand von Geschwindigkeit und Beschleunigungswerten, ob das Fahrzeug auf einem Prüfstand steht.“

 

Jetzt wird auch klar, warum Daimler im Geschäftsbericht 2017 die Rückstellungen „für Rechtsverfahren“ um 2,1 auf knapp 14 Milliarden Euro erhöht hat. Dahinter verbergen sich die Klagen und Bußgelder wegen Abgasmanipulation, illegale Kartellabsprachen und anderes mehr. Dabei können die Vorkehrungen sich "als unzureichend erweisen", heißt es. So wie bei VW, wo sich die Kosten für die Krise infolge der kriminellen Machenschaften inzwischen auf 25 Milliarden Euro belaufen.

 

Die Beschäftigten bei Daimler und die gesamte Gesellschaft muss die vollständige Aufklärung und und strafrechtliche Verfolgung aller Verantwortlichen und ihre persönliche Haftung durchsetzen! Es kann nicht sein, dass die Kosten auf die Belegschaft und den Steuerzahler abgewälzt werden!