Opel

"Solidarität mit Christian"

"Solidarität mit Christian", so ist ein Artikel in der aktuellen Ausgabe der Kollegenzeitung "Der Blitz" überschrieben, der wie folgt weitergeht:

Aus der Kollegenzeitung "Der Blitz"

Christian Kowoll arbeitet seit über 20 Jahren bei Opel. Er kämpfte unbeugsam gegen die Schließung des Bochumer Werks. Opel hatte ihm gekündigt, weil er nicht "freiwillig" auf seinen Arbeitsplatz in Bochum verzichtete, sondern auf einem Ersatzarbeitsplatz im Bochumer Zentrallager bestand.

 

Christian setzte sich beim Landesarbeitsgericht gegen Opel durch! Drei Tage nach dem Erfolg bei Gericht schob Opel eine Änderungskündigung nach Rüsselsheim hinterher. Er arbeitet seit Anfang November im Rohbau in Rüsselsheim, kämpft gleichzeitig vor Gericht weiter um seinen Ersatzarbeitsplatz in Bochum.

Illegale Kettenkündigungen

Am 8. Januar hat Opel ihn erneut gekündigt, ohne Begründung. Damit wird Opel nicht durchkommen! Nach fünf Tagen Arbeit wurde Christian im Januar bezahlt von der Arbeit freigestellt. Mit Begleitung von Rohbauchef und Eskorte des Werkschutzes bis vor die Dusche, beim Umziehen und per Auto zum Tor wurde er aus dem Werk gewiesen. Opel spricht illegale Kettenkündigungen aus und will uns wie Verbrecher behandeln?

 

Was haben die denn vor, wenn sie zu solchen Mitteln greifen? Erst im Sommer gab es die Strafversetzung gegen den IG Metall-Vertrauensleute-Teami Erik und die Kündigung von Rachid unter Vorwand von angeblichen Arbeitsfehlern. Dazu Abmahnungen gegen aktive Kollegen, kämpferische Leiharbeiter wurden entlassen. PSA/Opel glaubt nicht daran, dass wir dem kommenden Kahlschlag kommentarlos schlucken. Da haben sie ausnahmsweise mal Recht!

Es geht um Einschüchterung

Es geht darum, unseren gemeinsamen Kampf zu unterdrücken, alle einzuschüchtern. Deshalb ist das Sache der ganzen Belegschaft und aller Gewerkschafter! Weg mit den Kündigungen gegen Christian und Rachid! Wiedereinstellung der entlassenen Leiharbeiter! Gemeinsam gegen Repression!