Friedensbewegung

Weltweiter Aktionstag „Efrin wird leben“ am 21. März (Newroz)

Am 21. März, dem Tag des kurdischen Newroz-Festes, wird ein weltweiter Aktionstag zur Solidarität mit Efrîn (Rojava) stattfinden. Dazu schreibt die MLPD heute in einer Pressemitteilung:

Von MLPD
Weltweiter Aktionstag „Efrin wird leben“ am 21. März (Newroz)
Solidarität mit Efrîn dieser Tage in Mannheim (rf-foto)

Die Initiative dafür ging von der revolutionären Weltorganisation ICOR aus, die über 50 Mitgliedsorganisation verfügt. Auch der ILPS (International League of Peoples Struggle) ruft dazu auf.

Kein Befreiungskampf darf und wird allein und isoliert stehen

Monika Gärtner-Engel, Hauptkoordinatorin der ICOR

„Dieser Aktionstag soll ein großes Signal der internationalen Solidarität setzen und deutlich machen: kein Befreiungskampf darf und wird allein und isoliert stehen“, so Monika Gärtner-Engel, die Hauptkoordinatorin der ICOR.

 

Im Aufruf der ICOR heißt es: „Millionen Menschen auf der ganzen Welt sind bereits auf die Straße gegangen in Solidarität mit dem Kampf um Demokratie und Freiheit, gegen die völkerrechtswidrige Invasion der türkischen Regierung gegen Efrin. Unmissverständlich und als Teil des Solidaritätspaktes der ICOR mit dem kurdischen Befreiungskampf haben 29 ICOR-Mitgliedsorganisation mit ihrer Resolution am 26. Januar 2018 die Forderung und die Hoffnung bekräftigt: ‚Stoppt den faschistischen Angriffskrieg auf Rojava/Nord Syrien!‘“

Aktivitäten in 50 Städten in Deutschland

Gabi Fechtner, die Vorsitzende der MLPD, ergänzt: „In Deutschland wird die ICOR-Organisation MLPD gemeinsam mit vielen kurdischen Freundinnen und Freunden und anderen Bündnispartnern vielfältige Aktivitäten organisieren. Im Mittelpunkt werden dezentrale Aktionen mit Kundgebungen, Demonstrationen, Info-Aktionen, Feiern usw. stehen. Wir gehen davon aus, dass so etwa in 50 Städten in Deutschland Aktivitäten auf die Beine gestellt werden. Natürlich werden wir uns auch an den zentralen Aktivitäten in Hannover beteiligen. Wir richten uns besonders gegen die Kriegsbeteiligung der Bundesregierung und die Kriminalisierung der Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf.“