Gelsenkirchen-Bottrop-Gladbeck

Internationalistisches Bündnis in der Region gegründet

Am 27. Februar 2018 trafen sich in Gelsenkirchen 30 Unterstützerinnen und Unterstützer des am 2.Oktober 2016 in Berlin gegründeten Internationalistischen Bündnisses. Die Zusammensetzung machte dem Namen alle Ehre.

Korrespondenz aus Gelsenkirchen

So waren Unterstützer aus Albanien, Griechenland, China, der Türkei, aus Ruanda, Deutschland und mehreren kurdischen Städten in Syrien vertreten; Organisationen waren vertreten wie die MLPD, Kumpel für AUF, die PYD. Außerdem Organisationen, in denen eine Mitarbeit noch diskutiert wird.

 

Nach einer Diskussion über Ziele und Grundsätze des Bündnisses beschlossen die Anwesenden, alle zwei Monate ein örtliches Treffen des Internationalistischen Bündnisses durchzuführen und zusammenzuarbeiten. Viele Fragen wurden in deutscher und kurdischer Sprache diskutiert. Über den Unterschied von MLPD und  Internationalistischem Bündnis, warum bisher nicht noch andere Parteien aus Deutschland mitarbeiten, dass wir gemeinsam daran arbeiten müssen, dass sich das Bündnis ständig verbreitert und größer wird.

 

Die Zusammenarbeit in der Wählerinitiative der Internationalistischen Liste/MLPD und die gemeinsamen Demonstrationen gegen den imperialistischen Überfall Erdogans auf Erfîn, die Proteste gegen die Abschiebung albanischer Familien hatten die Teilnehmer schon im Vorfeld eng zusammengebracht.

 

Erste beschlossene Schwerpunktaufgaben Vorort:

  • Solidarität mit Efrîn und Frieden für Syrien!
  • Kampf gegen die Abschiebepolitik und für die Familienzusammenführung!
  • Kampf gegen die Zechenschließungen und Giftmüll unter Tage!


Ernsthaft wurde diskutiert, dass die Widersprüche zwischen Kurden und Arabern aus Syrien und Kurden und Palästinensern und Deutschen und Syrern überwunden werden müssen. Konkrete Aktivitäten wurden beschlossen. Dazu gehört eine Veranstaltung zur Zukunft von Syrien. Am Vortag des weltweiten ICOR-Kampftag zur Solidarität mit Efrîn am 21. März organisieren wir einen Fackelzug. Das Bündnis wird sich am Ostermarsch beteiligen und am 1. Mai den Kampf gegen die Zechenschließungen und Giftmüll unter Tage ins Zentrum stellen. Am Schluss wurde eine Koordinierungsgruppe gewählt.