Müslüm Elma

Widerstand des kurdischen Volkes ist Alptraum für Erdogan

Trotz des großen Erfolgs, dass mittlerweile fünf angeklagte Revolutionäre der ATIK freigelassen werden mussten, geht der Prozess gegen die restlichen Angeklagten weiter.

Aus dem Prozessblog der Anwälte

In der Hauptverhandlung am 22. Januar gab der Angeklagte Müslüm Elma die folgende Erklärung ab: „Der faschistische türkische Staat setzt bei seiner Vernichtungs- und Verleugnungspolitik gegenüber dem kurdischen Volk, seine Beharrlichkeit fort. Im Visier ist die gesamte Region Kurdistan. Dazu geht er mit den reaktionären Staaten der Region und den imperialistischen Kräften jede Art von schmutzigen Beziehungen ein.

Wir verurteilen die Besatzung Efrîns!

Wenn es zutrifft, dann ist es so, dass die Kurden jeden Tag, zu jeder Stunde, auf der Tagesordnung Ankaras sind ... Mit den Wortführern der herrschenden Klassen des Iran und des Irak werden Eroberungen kurdischer Regionen abgesprochen... Wir verurteilen die Besatzung Efrîns! Wir begrüßen den Widerstand des tapferen kurdischen Volkes!

 

Mit dem Angriff auf Efrîn hat der faschistische türkische Staat ein weiteres Mal seine Feindseligkeit gegenüber dem kurdischen Volk offenbart. Dabei ist es so, dass es in Nordsyrien, das heißt in Rojava (Westkurdistan), keinerlei Angriffe gegeben hat, die gegen die Republik Türkei gerichtet waren. Ganz im Gegenteil, Dutzende faschistische, religiöse Vereinigungen – zuvörderst der DAESH¹ – verübten, mit Unterstützung und Förderung des türkischen Staates, Angriffe gegen die Kurden und die anderen demokratischen Kräfte... Nun hat der heldenhafte Widerstand des kurdischen Volkes die Freude des Mörders Erdogan in einen Albtraum verwandelt. ...