Köln

Übernahmekampf bei Ford geht in die nächste Runde

Dazu hat der Solidaritätskreis „Alle heißt alle“ – für die unbefristete Übernahme aller Jungfacharbeiter*innen und Leiharbeiter*innen bei Ford" ein neues Flugblatt veröffentlicht. Darin heißt es:

Solidaritätskreis "Alle heißt alle"

Noch im Dezember dachten alle, die Jungfacharbeiter werden unbefristet übernommen. Doch dann stellt sich raus, dass mindestens zwei Jungfacharbeiterinnen ihren Arbeitsplatz nun verlieren und eine Jungfacharbeiterin weiterhin nur einen befristeten Arbeitsvertrag bekommt. Von Ford werden Gründe wie Krankheit vorgeschoben.

 

In Wirklichkeit handelt es sich aber um drei junge Frauen, die „den Mund aufmachen“. Wie zum Beispiel Katrin Papke, die sich seit der Ausbildung für eine gründliche Berufsausbildung einsetzt. Seit sie in der Fertigung arbeitete, kritisierte sie die Arbeitsbedingungen ... und sprach dazu auf den Betriebsversammlungen. Wer den Mund aufmacht, soll stillschweigend rausgekickt werden. Das lassen wir nicht zu!

 

Mehrere Kolleginnen und Kollegen riefen den Solidaritätskreis „Alle heißt Alle“ ins Leben und starteten eine Unterschriftensammlung. In wenigen Tagen kamen rund 950 Unterschriften zusammen, die Sache wurde mit Flyern und einer Kundgebung vor einem der Werkstore von Ford bekannt gemacht. ...

 

Der “Express” berichtete am 29. Januar auf der Titelseite über die große Unterstützung für Katrin.

Sie hat für ihre Wiedereinstellung Klage gegen Ford erhoben. Für diese Klage findet nun der Gütetermin statt. Wir rufen auf: Beteiligt euch an der Kundgebung zur Solidarität mit dem Kampf für die unbefristete Übernahme!

 

Am 6. März 2018: Kundgebung ab 9:00 Uhr am Arbeitsgericht Köln, Blumenthalstr. 33; Gütetermin um 10:10 Uhr

 

Das wollen wir gemeinsam vorbereiten beim nächsten Treffen des Solidaritätskreises am 2. März um 19:00 Uhr im Mülheimer Treff, Vincenz-Str. 29, Nähe Mülheim Bahnhof