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"Fusion wird abgelehnt"

Unter der Überschrift "Fusion wird abgelehnt" hat die Kollegenzeitung "Stahlkocher" den folgenden Artikel veröffentlicht:

Aus Kollegenzeitung "Stahlkocher"

Die dpa-Meldung vom 5. Februar "Die Stahlkocher von Thyssenkrupp (haben) ihre Zustimmung zu einer Neuordnung des Konzerns gegeben" entspricht dem Wunschdenken des TK-Vorstands.

Zustimmung galt nur dem Tarifvertrag

65,7 Prozent der Wahlberechtigten IG-Metall-Mitglieder aller Stahl-Standorte haben lediglich einem Tarifvertrag zugestimmt. Das häufigste Argument war, ohne Tarifvertrag gar nichts in der Hand zu haben.

Trügerische Hoffnung

Doch der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis 2026 ist eine trügerische Hoffnung. Von 1980 bis 2014 wurden so 201.000 Stahlarbeitsplätze abgebaut. Diese fehlenden Arbeitsplätze gehen voll auf unsere Knochen, besonders betroffen sind die Jugend und Befristete.

Enger Schulterschluss mit Tata-Kollegen

Wer den Tarifvertrag ablehnte, musste nicht nur mit solchen Illusionen fertig werden. Das Einknicken der IG-Metall-Führung und vieler Betriebsräte verdeutlichte, dass sie keinen Kampf um jeden Arbeitsplatz führen wollen und können. Das steht aber an, wenn der Aufsichtsrat der Fusion zustimmt. Entscheidend für unseren Erfolg ist es, selber aktiv zu werden und den engen Schulterschluss mit den Kollegen von Tata aufzubauen.