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„Gütetermin“ zur unbefristeten Übernahme von Katrin Papke

Am 7. März fand der „Gütetermin“ am Arbeitsgericht Köln zur unbefristeten Übernahme der Kollegin Katrin Papke statt. Der Solidaritätskreis "alleheißtalle" hat aus diesem Anlass eine Pressemitteilung herausgegeben.

Vom Solidaritätskreis „Alle heißt Alle“
„Gütetermin“ zur unbefristeten Übernahme von Katrin Papke
Freundinnen und Freunde führten vor dem Gütertermin" eine Solidaritätskundgebung für Katrin Papke durch (rf-foto)

Vor dem Arbeitsgericht unterstützten Mitglieder des Solikreises, Kolleginnen, Kollegen und Freunde Katrin mit einer Kundgebung. Ernst Herbert von der MLPD hob hervor, dass der Kampf für unbefristete Übernahme von Katrin exemplarisch steht für den Kampf gegen befristete Verträge. Katrin berichtete über die zahlreichen Solidaritätserklärungen, die sie erreicht haben.

Nächste Gerichtsverhandlung am 19. Juli

Gestärkt gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen mit Katrin ins Gericht für die Forderung nach Wiedereinstellung. Ford lehnte jeglichen Anspruch auf eine Übernahme ab, Katrin und ihr Anwalt bestanden darauf, dass Ford sie weiterbeschäftigen muss. Die Richterin fragte nochmal nach, ob Katrin wirklich die einzige war, die nicht übernommen wurde. Die Vertreterin von Ford bestätigte das. Die Richterin setzte daraufhin den 19. Juli 2018 um 9.15 Uhr als Termin für die nächste Gerichtsverhandlung an.

 

Interessant war die Einlassung der juristischen Vertreterin von Ford: durch die Regelung bei Ford zur befristeten Übernahme der Azubis gehe jeder Rechtsanspruch aus dem Tarifvertrag auf unbefristete Übernahme nach dem Jahr als Jungfacharbeiter verloren. Trotz der Ankündigung durch den Betriebsrat, dass alle übernommen werden, hält sich die Ford-Geschäftsleitung bis zuletzt offen, aus Gründen, „die in der Person liegen“, einzelne nicht zu übernehmen.

 

Dadurch soll verhindert werden, dass sich ein gemeinsamer Kampf für die Übernahme aller entwickelt. Das ist der Ford-Geschäftsleitung diesmal jedoch nicht gelungen.