Efrîn

Heftigste Kämpfe seit Kriegsbeginn

In Efrîn finden aktuell die heftigsten Kämpfe seit Beginn des türkischen Einmarschs vor 45 Tagen statt.

Von ffz
Heftigste Kämpfe seit Kriegsbeginn
Die türkische Armee bombardiert zivile Wohngebiete in Efrîn (foto: ANF)

Dabei leisten die Volks- und Frauenverteidigungseinheiten (YPG/YPJ) an allen Fronten erbitterten Widerstand. Wie die Nachrichtenagentur ANF berichtet, führen die türkische Armee und die mit ihr verbündeten faschistischen Söldner Angriffe mit Kampfjets und verschiedenen schweren Waffen durch. Die Kreisstadt Şiyê und Umgebung, Cindirês und die umliegenden Dörfer, das Zentrum von Raco, Şera sowie das Gebiet zwischen Bilbilê und Şera werden ohne Unterlass bombardiert.

Erbe des Widerstands von Kobanê

Unterdessen hat die Kommandantur der Frauenverteidigungseinheiten (YPJ) eine Erklärung zu dem Widerstand in Efrîn abgegeben, die wir hier gekürzt wiedergeben: „Seit 44 Tagen wird ein historischer Widerstand geleistet. Dieser Widerstand … ist zweifellos das Erbe des Widerstandes von Kobanê …

 

Trotz dieser barbarischen Angriffe leisten die Kräfte der YPJ und YPG einen historischen Widerstand. Würde ein Staat mit eben dieser Waffentechnologie, die in Efrîn zum Einsatz kommt, angegriffen, würde er keine 44 Stunden durchhalten ...

 

Als YPJ-Kommandantur grüßen wir ... die Frauen Efrîns, die seit Tagen ihren Platz neben den Kämpferinnen und Kämpfern einnehmen. Wir betonen, unseren Kampf für Freiheit bis zum letzten Tropfen Blut fortzuführen."

Weltweiter Aktionstag

Die MLPD ruft im Sinne des Solidaritätspakts der revolutionären Weltorganisation ICOR mit dem kurdischen Freiheitskampf dazu auf, sich am 21. März, dem Tag des kurdischen Newroz-Festes, am weltweiten Aktionstag zur Solidarität mit Efrîn zu beteiligen (siehe Rote Fahne News). Die Initiative dazu geht von der ICOR aus. Auch die ILPS (International League of Peoples Struggle) ruft dazu auf.