Albstadt-Ebingen

Montagsaktion lässt sich nicht einschüchtern

Am gestrigen Montag führte die Montagsaktion Zollernalb wie jeden ersten Montag im Monat in Albstadt-Ebingen ihre Kundgebung mit offenem Mikrofon durch.

Korrespondenz

Im Mittelpunkt standen Redebeiträge zur Solidarität mit der Verteidigung von Efrîn (Nordsyrien) gegen den völkerrechtswiedirigen Angriff der türkischen Regierung, der mit brutaler Gewalt auch gegen die Zivilbevölkerung geführt wird. Ein sofortiger Stopp dieses Krieges und dessen Unterstützung durch die geschäftsführende Bundesregierung wurde gefordert.

 

Ein Flüchtling, der selbst aus Efrîn stammt, klagte das Nichtstun der westlichen Regierungen an. Die Bevölkerung in Efrîn werde sich aber nicht ergeben. Die notwendige Stärkung der Solidarität auch in Deutschland wurde deutlich.

 

Am Ende der Kundgebung kam es, wie bereits vor einem Monat, zu Pöbeleien und aggressivem, machohaftem Verhalten von drei türkischen jungen Männern, die meinten, dass sie zu entscheiden haben, ob und wie so eine Kundgebung durchgeführt werden kann. Sie sprachen wüste Drohungen aus, filmten und fotografierten die Kundgebungsteilnehmer. Zu einer sachlichen Diskussion, die zu den Prinzipien der Montagsaktion gehört, waren sie nicht bereit.

 

Die Montagsaktion läßt sich von solchen nationalistisch verhetzten türkischen Leuten nicht einschüchtern, protestiert und verwahrt sich gegen derartige Attacken und behält sich eine Anzeige gegen vor.

 

Internationale Solidarität ist stärker als nationalistisch-faschistische Hetze.