Zugpersonal

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Streik bei Westfälischer Landes-Eisenbahn deutliches Zeichen

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer hat folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

Von GDL

100 Prozent Streikbeteiligung und spürbare Auswirkungen im Güterverkehr – mit dem erfolgreichen Ausstand bei der Westfälischen Landes-Eisenbahn (WLE) setzte die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) vor kurzem ein erstes deutliches Zeichen ... Die Lokomotivführer des Unternehmens hatten die Arbeit von 6 bis 12 Uhr niedergelegt.

 

Aufgrund der Blockadehaltung des Arbeitgebers hatte die GDL die Tarifverhandlungen bereits im Januar 2018 abgebrochen. Zwischenzeitliche Versuche, die Geschäftsführung zum Einlenken zu bewegen, blieben erfolglos ... Stattdessen sollen die wenigen Verbesserungen, die die WLE zugesteht, nun sogar mit der Absenkung des aktuellen Lohnniveaus um zwei Prozent von den Beschäftigten selbst finanziert werden. ...

"Die Beschäftigten werden nicht ruhen"

Die GDL rückt jedoch nicht von ihren Forderungen ab. Dies sind unter anderem eine allgemeine Entgelterhöhung von drei Prozent, rückwirkend ab Januar 2018, die Verbesserungen bei den Zulagen sowie den Arbeitszeit- und Ruhetagsregelungen und der Abschluss eines Tarifvertrags zur Bildung einer gemeinsamen sozialen Einrichtung der Tarifvertragsparteien.


„Wenn die WLE glaubt mit ihrer Verweigerungshaltung durchzukommen, irrt sie sich“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky. „Die Beschäftigten werden nicht ruhen, ehe ihre berechtigten Forderungen erfüllt sind. ... .“