8. März

8. März

Weitere Berichte zum Internationalen Frauentag

Rote Fahne News dokumentiert weitere Korrespondenzen vom Internationalen Frauentag in Deutschland.

Korrespondenzen / ffz
Weitere Berichte zum Internationalen Frauentag
Bunt und internationalistisch - die Demonstration zum Frauentag in Gelsenkirchen (rf-foto)

Aus Berlin wird berichtet: „Mehrere Tausend Menschen, 5.000 mindestens, beteiligten sich in Berlin an zwei verschiedenen Demonstrationen zum internationalen Frauentag. Die Genossinnen und Genossen von MLPD und vom Jugendverband REBELL nahmen in einem Block mit überparteilichen Selbstorganisationen teil und führten vor allem die Auseinandersetzung um die notwendige revolutionäre Perspektive der Frauenbewegung.“

"Not Heidis girl"

Aus Gelsenkirchen wird berichtet: „Mindestens 150 Frauen und Männer nahmen am Frauentag in Gelsenkirchen teil. Die Aktion auf dem Preuteplatz und die Demonstration in Gelsenkirchen waren kämpferisch geprägt mit unterschiedlichsten Frauen, frauenbewegten deutschen und syrischen Männern, jung und alt.

 

Eine junge Frau aus dem Irak berichtete, dass sie mit der Gewalt in ihrer Familie allein gelassen wurde, das hätte sie in Deutschland nicht erwartet. Die Themen reichten von der Armut, Pflegenotstand, Tarifrunde im Öffentlichen Dienst bei vollen Kassen ... Rebellinnen wehren sich gegen Sexismus und mit 'Not Heidis girl' gegen das Mädchenbild von Heidi Klum.“

„Gemeinsam sind wir wirklich stark"

Eine Korrespondenz aus Hagen weiß zu berichten: „Über 40 Frauen und Männer kamen am 8. März in der Hagener Innenstadt zusammen. Deutlich war zu spüren: diese Aktion war wirklich gemeinsam und demokratisch von verschiedenen Organisationen vorbereitet.

 

Bereits im Vorfeld hatte sich das Bündnis bewährt. Auch ein angekündigtes Verbot der Hagener Polizei, Fahnen und Symbole der kurdischen Organisationen PYD, YPG und YPJ zu zeigen, wurde schließlich zurückgenommen."