Stuttgart und Sindelfingen

Beifall für die Solidarität mit den ver.di-Frauen

500 – 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich am 8. März in Stuttgart zur Kundgebung und Demonstration zum internationalen Frauentag, ca. doppelt soviele wie letztes Jahr. Die Mehrheit der Teilnehmerinnen waren junge Frauen, die den Kampf gegen jegliche Diskriminierung von Frauen zu ihrer Sache machen.

Korrespondenz
Beifall für die Solidarität mit den ver.di-Frauen
Frauentag in Stuttgart (rf-foto)

Aufgerufen hatte eine Aktionseinheit von 13 Organisationen - deutschen, türkischen, kurdischen und einer iranischen. Auch die MLPD war Teil der Aktionseinheit.

 

Iranische Frauen zeigten mit einem Straßentheater, wie sich die Frauen im Iran trotz brutaler Unterdrückung gegen den Kopftuchzwang wehren. Sie tragen ihr Kopftuch auf Stöcken vor sich her. Die MLPD brachte ihre Solidarität mit den ver.di-Frauen zum Ausdruck, die in der Tarifrunde für 6 Prozent mehr Lohn und Verbesserung des Pflegeschlüssels in Kliniken kämpfen. In Stuttgart wie in Böblingen-Sindelfingen gab es dafür Beifall. Sie forderte auch die 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich gegen die Arbeitshetze … für mehr Arbeitsplätze für die Jugend.

 

Die Frauen konnten auf Flipcharttafeln ihre Forderungen und Meinungen kundtun. Das Transparent „Für die Befreiung der Frau im echten Sozialismus“ war gut sichtbar und erregte Aufmerksamkeit.

Sindelfingen-Böblingen: Buntes und interessantes Bild

Am 10. März 2018 fand in Böblingen die Frauentagskundgebung einer Aktionseinheit von Amadiyya-Frauen, Courage, Frauen vom Internationales Zentrum, MLPD, Freunde der Automobilarbeiter, und Umweltgewerkschaft statt. Es war ein buntes und interessantes Bild, das die Frauen mit ihren Transparenten, Schildern und Pavillonen boten. Trotz Regen kamen 60 – 70 Leute zur Kundgebung.

 

Fantasievoll brachten die  Courage-Frauen mit einem Sketch „Der Mop geht auf die Staße“ ihre Kritik zur Frauenpolitik der neuen Regierung und zur faschistoiden, frauenfeindlichen  AfD zum Ausdruck.

 

Mit dem Verkauf von Brot und Rosen kamen 41 Euro für das Projekt "Sitsope" zur Unterstützung junger Frauen in Togo zusammen. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Essen im Internationalen Zentrum zugunsten von Medizin für Afrîn. Das ergab 168 Euro.

 

Alle Beteiligten freuten sich über die verbesserte Zusammenarbeit und wollen diese weiterführen.