Gießen

Demonstration und mehrere Veranstaltungen auf die Beine gestellt

Am Samstag, dem 10. März 2018, versammelten sich in Gießen ca. 400 Demonstrantinnen und Demonstanten, um gemeinsam den Internationalen Frauenkampftag zu feiern.

Korrespondenz

Unter dem Motto "Gleiche Rechte – Gleiche Möglichkeiten – Für alle & Überall“ schloss sich ein breites Bündnis aus verschiedenen linken Gruppen zusammen: ARAG, DKP, Eritreischer Frauenverein, kurdischen Frauen „Bercem Kadin Meclisi“ und Internationalistisches Bündnis Gießen.

 

Rund um den 8. März stellte das Bündniss nicht nur eine Demonstration auf die Beine, sondern mehrere solidarische Veranstaltungen, die sich über mehrere Wochen verteilten. Unter anderem einen Selbstverteidigungskurs für Frauen, Kreativworkshops, bei denen gemeinsam Parolen und Banner erstellt wurden sowie einen noch in der Zukunft liegenden Kurs: "Rhetorische Schlagfertigkeit und Selbstbehauptung".

 

Auch wurde bei der Demo das Verfahren gegen die Frauenärztin Kristina Hänel thematisiert und gefordert: "Bedingungslose Streichung der Paragraphen 219 und auch vom 218, Entscheidungsfreiheit und das Recht, über unsere Körper bestimmen zu dürfen.“

 

Der Redebeitrag des Internationalistischen Bündnisses ging auf die doppelte Ausbeutung und besondere Unterdrückung der Frau in der kapitalistischen Gesellschaft ein: „Ohne die Befreiung der Frau kann es auch keine befreite Gesellschaft geben – und ohne eine von Ausbeutung und Unterdrückung befreite Gesellschaft gibt es auch keine Befreiung der Frau. Wir müssen jetzt jeden in die Pflicht nehmen umzudenken und auch dem entsprechend zu handeln.“