Aktionstag

"Efrîn soll leben" in Gelsenkirchen

Am Abend des 13. März trafen sich im Treff International in Gelsenkirchen Mitstreiter des Internationalistischen Bündnisses Gelsenkirchen-Bottrop-Gladbeck und berieten den Vorschlag der revolutionären Weltorganisation ICOR zu einem gemeinsamen Aktionstag zur Solidarität mit Efrîn.

Korrespondenz aus Gelsenkirchen
"Efrîn soll leben" in Gelsenkirchen
Bild von der großen Solidaritätsdemonstration in Gelsenkirchen mit Efrîn am 29. Januar (rf-foto)

Im Internationalistischen Bündnis arbeiten Einzelpersonen und verschiedene Organisationen, wie die MLPD, die PYD, der Jugendverband REBELL, Kumpel für AUF. Es hat darüber hinaus mehrere Hundert Unterstützer im Umkreis von Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck.

Aktionstag kommt zur rechten Zeit

Die kurdischen Freunde der PYD und vom Rojava-Verein berichteten, dass sie jeden Tag auf der Straße sind, um Protestaktionen gegen den Angriff auf Efrîn durchzuführen. Wir müssen stärker werden und mehr. Deshalb kommt der Vorschlag von ICOR und ILPS für einen weltweiten Aktionstag gerade zur rechten Zeit und wird von allen begrüßt.

 

Da die kurdischen Organisationen am 21. März eine größere Aktion in Straßburg planen, beschlossen wir - in Absprache mit den kurdischen Freunden vor Ort - eine Protestkundgebung und Demonstration unter der Losung "Efrîn soll leben" am Dienstag, 20. März, um 17.30 Uhr auf dem Preuteplatz. Dafür wird jetzt breit mobilisiert. Wir brauchen Kulturbeiträge, Redner, Ordner und Leute, die ein Transparent malen, sowie weitere Bündnispartner.

 

In den meisten anderen Städten findet der Aktionstag allerdings entsprechend dem Aufruf von ICOR und ILPS am 21. März, dem eigentlichen Termin des Newroz-Festes, statt.

Mobilisierung läuft

Sofort im Anschluss wurden weitere Organisationen informiert, mit denen wir zusammenarbeiten, wie die Montagsdemonstration, die Umweltgewerkschaft, der Frauenverband Courage, AUF Gelsenkirchen, Solidarität International, die Ärzteinitiative Medizin für Rojava. Jetzt werden wir uns auch an die Linkspartei, die DKP, palästinensische sowie arabische Freunde wenden und in unserer Kleinarbeit mobilisieren.