Oberhausen

"Marsch der Solidarität" mit den Beschäftigten von GHH Rand

"In einer bisher nicht dagewesenen Art und Weise wurde den Beschäftigten bei GHH Rand durch die Firmenleitung die Schließung des Werkes mitgeteilt", so heißt es in einem aktuellen Vertrauensleute-Info der IG Metall.

Korrespondenz aus Oberhausen

Weiter wird darin ausgeführt: "Der amerikanische Mutterkonzern Ingersoll hat innerhalb von zehn Minuten den Beschäftigten ... mitgeteilt, das Werk am Standort Oberhausen zu schließen und einen Großteil der Produktion bis September 2018 nach Amerika und China zu verlagern. Der übriggebliebene Anteil bis Ende 2019 ...

Marsch der Solidarität mit Kundgebung

Am Samstag, dem 17. März 2018, wollen wir als Beschäftigte gemeinsam mit unseren Familien, Freunden sowie den Kolleginnen und Kollegen von uns nahestehenden Unternehmen einen Demozug vom Tor 6 über die Steinbrinkstraße nach Sterkrade veranstalten.

 

Wann und Wo: Start des Demozuges um 10 Uhr am Tor 6 - über die Steinbrinkstraße zum Technischen Rathaus; um ca. 11 Uhr Kundgebungsbeginn am Technischen Rathaus."

Kampf um jeden Arbeitsplatz

Die Zeitung von Kollegen für Kollegen "Knippstange" bei GHH Rand ging Ende Februar bereits auf die Ziele des nun notwendigen Kampfs der Belegschaft ein:

 

"Angesichts der geplanten Massenentlassungen von 314 Kollegen bei GHH Rand bis September 2018 steht eine wichtige Entscheidung an. Sollen wir selbständig einen Kampf um jeden Arbeitsplatz beginnen, um für die Jugend und die Zukunft der Region möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten oder sollen wir die Schließung von GHH Rand hinnehmen und abwarten, was passiert?

 

Die Anteilnahme und Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung sind sehr groß ... Die Arbeiter und Angestellten von MAN Diesel&Turbo stehen an unserer Seite. Die Empörung über die Rand-Bosse ist riesig ... Nur wer kämpft, kann gewinnen, wer nicht kämpft, hat schon verloren! ...

 

  • Sofortige Rücknahme der Schließungspläne!
  • Organisieren wir den Kampf um jeden Arbeitsplatz!
  • Für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich auf Kosten der Profite!
  • Für ein vollständiges und allseitiges gesetzliches Streikrecht!"