Anna Bartholomé Sie kommen nicht an ihm vorbei

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Anna Bartholomé

Anna Bartholomé spricht Klartext

Sie kommen nicht an ihm vorbei

Vor 200 Jahren wurde Karl Marx geboren. Sein markanter Kopf illustriert große Zeitungs- und Zeitschriftenartikel. Ein riesiges Denkmal wird in seiner Geburtsstadt Trier enthüllt – ausgerechnet vom sozialimperialistischen China gespendet. Reden und Talkshows machen den Mann zum Thema, der den Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft entwickelte und Vordenker der weltweiten revolutionären und Arbeiterbewegung war und ist.

Das erwachte Interesse am schärfsten und tiefgründigsten Kritiker des Kapitalismus ist vor allem eine Reaktion auf die wachsende Kapitalismuskritik – überall auf der Welt.

Es gibt in den bürgerlichen Massenmedien oft einen bestimmten Respekt. Aber keinesfalls wird darauf verzichtet, Marx rückwärtsgewandt zu verfälschen und vor allem seine revolutionären Konsequenz zu negieren. Schlussfolgerungen für den Befreiungskampf heute werden mit der Soße des modernen Antikommunismus verkleistert und für unmöglich erklärt.

Sie kommen nicht an ihm vorbei Anna Bartholomé, Mitglied des Zentralkomitees der MLPD

Mit dem Zusammenbruch der längst nicht mehr sozialistischen Sowjetunion feierte das allein herrschende internationale Finanzkapital das „Ende der Geschichte“ und den ewigen Fortbestand des Kapitalismus. Vergeblich! Seit der tiefsten Weltwirtschafts- und Finanzkrise zeigen sich selbst Marx‘ Gegner verblüfft über die Weitsicht seiner Analysen.

Er konnte das, weil er mit Friedrich Engels die Methode des historischen und dialektischen Materialismus entwickelt hatte. Damit konnten sie Gesetzmäßigkeiten in Natur und Gesellschaft auffinden, die wissenschaftliche Prognosen für die weitere Entwicklung ermöglichen. In dieser Orientierung auf die Zukunft liegt die Brisanz des Marxismus für heute.

Die MLPD ist die Partei, die den Marxismus nicht nur im Namen führt, sondern ihn konsequent, schöpferisch und lebendig weiterentwickelt hat.

Mit ihrem Jugendverband REBELL beweist die MLPD täglich in ihrer Kleinarbeit: Marx zu würdigen heißt nicht, ihn dogmatisch auf irgendwelche Sockel zu heben. Marx zu würdigen heißt vor allem, von ihm und seiner dialektischen Methode zu lernen – für die Vorbereitung der internationalen sozialistischen Revolution.

Denn schließlich kommt es darauf an, die Welt nicht nur verschieden zu interpretieren – sondern sie zu verändern – sagte Marx. Und wir haben dabei einen langen Atem!

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