Hannes Stockert Wenn der Mensch und sein Leben in Einheit mit der Natur im Mittelpunkt stehen soll, dann müssen dafür die Machtverhältnisse grundlegend und revolutionär geändert werden.

Klartext

Hannes Stockert

Hannes Stockert spricht Klartext

Wirklich nur ein Handels„streit“?

Fast schon schwindelerregend. Täglich neue Meldungen von Zöllen in Milliardenhöhen, ausgehend von US-Präsident Donald Trump. Ebenso über hektische Betriebsamkeit anderer imperialistischer Länder, um diesen Konflikt zu schlichten oder entsprechende Gegenmaßnahmen auszusprechen.
Von einem „drohenden Handelskrieg“ oder gar „Handelsstreit“ ist verharmlosend die Rede, was den gerechten und fairen Welthandel gefährde. Doch seit wann geht es im Kapitalismus jemals „gerecht“ und „fair“ zu? Das ist doch ein Ammenmärchen. Einen friedlichen Kapitalismus? Den gibt es nicht!
Tagtäglich erleben wir, wie von den herrschenden imperialistischen Mächten mit unterschiedlichen Mitteln und Methoden „Krieg“ geführt wird um ihre Macht- und Einflusssphären auf der Welt. Und das auf Kosten der Arbeiter und Beschäftigten sowie der breiten Masse der Bevölkerung und der natürlichen Umwelt.
Der von den USA jetzt provozierte offene Handelskrieg und die gegenseitigen aggressiven Verbal-Attacken haben eine neue Qualität im Konkurrenzkampf um die Beherrschung des Weltmarktes. Das ist tatsächlich brandgefährlich! In der Vergangenheit gingen nicht selten Handelskriege späteren weltweiten militärischen Zuspitzungen und Aggressionen voraus, zum Beispiel um die Neuaufteilung Syriens, um die Vorherrschaft im asiatisch-pazifischen Raum, die zunehmenden nuklearen Drohgebärden usw. Der offene Handelskrieg ist ein weiterer gefährlicher Schrittmacher der Weltkriegsgefahr.

Wenn der Mensch und sein Leben in Einheit mit der Natur im Mittelpunkt stehen soll, dann müssen dafür die Machtverhältnisse grundlegend und revolutionär geändert werden. Hannes Stockert, Umweltpolitischer Sprecher und Mitglied des Zentralkomitee der MLPD

Die deutschen Monopole und in ihrem Auftrag die deutsche Regierung schreien nach „offenem Welthandel“. Doch friedlich und offen sind sie dabei keineswegs. Sind sie doch selbst Spitzenreiter im Verhängen von Schutzzöllen gegen unliebsame Konkurrenz. Schnell wurde dafür auch Einigkeit erzielt mit den USA, vereint gegen China vorzugehen. Und dafür setzen sie sich auch für ein verstärktes militärisches EU-Engagement auf der Welt ein.
Alle imperialistischen Kräfte versuchen mit allen Mitteln, ihre Rahmenbedingungen für die gegenseitige Vernichtungsschlacht auf dem Weltmarkt zu verbessern und auszubauen. Dafür bereiten sie sich auch auf kriegerische Auseinandersetzungen vor. Angestimmt wird eine sozialchauvinistische Begleitmusik. Sie gibt vor, im Interesse der Arbeiter und Beschäftigten des jeweiligen Landes zu handeln, um diese vor den eigenen militaristischen Karren zu spannen. Damit kann die Menschheit nur verlieren. Viele sind der Meinung, dass wir eigentlich keine Handelskriege, überhaupt keine Kriege um Macht- und Einflusssphären bräuchten. Das stimmt! Aber diesem Wunsch steht die Profitwirtschaft knallhart entgegen. Wenn der Mensch und sein Leben in Einheit mit der Natur im Mittelpunkt stehen soll, dann müssen dafür die Machtverhältnisse grundlegend und revolutionär geändert werden. Und dafür braucht es starke revolutionäre Kräfte, die von den Massen vertrauensvoll als erprobte und zuverlässige Führung anerkannt werden und sich an die Spitze dieses Kampfs um die Befreiung der Menschheit vom Kapitalismus stellen. Macht mit in der MLPD!

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