ICOR-Kampftag 8./9.Mai

Antifaschistische und internationalistische revolutionäre Kundgebung der MLPD

Morgen vor 73 Jahren, am 8. Mai 1945, kapitulierte die faschistische Hitler-Diktatur.

Von di

Dies war eine Befreiung der Völker vom faschistischen Terror. Die Hauptkraft in der Anti-Hitler-Koalition war die sozialistische Sowjetunion. In jedem Jahr kommen in Berlin, insbesondere am 9.Mai, tausende von Menschen zum sowjetischen Ehrenmal in Treptow. Die MLPD hat für den 9. Mai wieder eine antifaschistische und internationalistische revolutionäre Kundgebung auf dem Gelände des sowjetischen Ehrenmals angemeldet. Beginn ist um 17 Uhr.

Eine unübersehbare Würdigung Stalins

Das sowjetische Ehrenmal in Berlin-Treptow ist durch seine Gestaltung auch eine unübersehbare Würdigung der Rolle Stalins, der nach dem frühen Tod Lenins jahrzehntelang den erfolgreichen Aufbau des Sozialismus in der Sowjetunion leitete und im Krieg auch der Oberbefehlshaber der Roten Armee war.

 

Es ist zynisch, dass die Hauptversammlung des Rüstungskonzerns Rheinmetall ausgerechnet am 8.Mai in Berlin stattfindet. Er baut unter anderem die Kanone des Leopard-II-Panzers, der vom faschistischen Erdogan-Regime bei der völkerrechtswidrigen Aggression der Türkei in Efrîn/Nordsyrien eingesetzt wird. Vor einigen Tagen ist nun bekannt geworden, dass der mit Rheinmetall durch ein Joint Venture verbundene türkische Konzern BMC den Auftrag bekommen hat, zunächst 250 Kampfpanzer des Typs Altay zu bauen. Insgesamt sind 1.000 Panzer geplant. Diese sollen dann in alle Welt exportiert werden. Dagegen gibt es in Berlin schon heute und morgen Proteste. Die MLPD wird auf der Kundgebung am 9. Mai insbesondere auch die Initiative der ICOR für eine internationale antiimperialistische und antifaschistische Einheitsfront bekannt machen.