AfD-Gewalt

AfD-Gewalt

DJU fordert besseren Schutz von Journalisten

Nach Angriffen und Todesdrohungen gegen zwei Mitglieder fordert die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in Ver.di besseren Schutz für Medienschaffende durch die Polizei.

Von dju in ver.di

Am Wochenende waren zwei Bremer Fachjournalisten am Rande des Kyffhäuser-Treffens in Sachsen von Anhängern der AfD beleidigt, bedrängt und körperlich angegriffen worden.

 

„Verantwortlich für ihre Einsatzkräfte sind die jeweiligen Innenminister, von denen wir erwarten, mehr für die Durchsetzung der grundgesetzlich geschützten Pressefreiheit zu tun und das Thema auch fest in der Ausbildung zu verankern“, sagte die Bundesgeschäftsführerin der DJU in Ver.di, Cornelia Haß. Der AfD hielt sie vor, systematisch die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten zu behindern und dabei auch vor Gesetzesbrüchen nicht zurückzuschrecken.

Zerstörte Kamera, Prügel und Drohungen

Während ihrer Dreharbeiten beim AfD-nahen Kyffhäusertreffen waren die beiden Mitglieder der DJU heftig attackiert worden. Dabei ging eine Kamera zu Bruch, es gab Prügel mit einem Regenschirm, Beschimpfungen und Drohungen. Die Polizei hatte kaum etwas für ihren Schutz getan. Vielmehr sei sogar noch der Vorwurf formuliert worden, ihre journalistische Recherche sei das eigentliche Problem.