ThyssenKrupp

„Nicht mehr zurück – 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich"

Bei thyssenkrupp Steel soll die Wochenarbeitszeit ab Oktober auf 33 Stunden und bis 2020 wieder auf 35 Stunden hochgesetzt werden. Dazu schreibt die Zeitung von Kollegen für Kollegen „Stahlkocher“:

Von Kollegenzeitung „Stahlkocher“

Die Mehrheit der Kollegen an allen Standorten will nicht mehr zurück.

 

Auch in anderen Stahlbetrieben gibt es Haustarifverträge zur Verkürzung der Arbeitszeit, wie bei HKM in Duisburg, ArcelorMittal Eisenhüttenstadt oder Bremen. Damit wurde die Vernichtung von Arbeitsplätzen erfolgreich verhindert oder eingeschränkt.

 

Vermehrt gibt es neue Angriffe auf die Arbeiter. Für die Gewinne und den Konkurrenzkampf soll auf Lohn verzichtet oder Arbeitsplatzvernichtung in Kauf genommen werden. Das wird immer stärker abgelehnt. Verzicht sichert keine Arbeitsplätze, das ist die bittere Erfahrung. Es ist an der Zeit, die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich für den ganzen Stahlbereich durchzusetzen, als Regelung im Manteltarifvertrag in Ost und West!

 

Die Vorstände sind in de Defensive, weil sie Angst vor unserem Kampf haben. Deshalb ist auch der Fusionsvertrag zwischen Tata und ThysenKrupp zur Fusion des Stahlbereichs nicht unterschrieben. Dies soll jetzt die Woche geschehen! …

 

Die Belegschaften in den Niederlanden, Deutschland, Indien und England sollen gegeneinander ausgespielt werden. Nicht mit uns, wir brauchen die internationale Arbeitereinheit! …

 

Setzen wir ein neues Signal: 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich in der ganzen Stahlindustrie! Offensiv gegen die Vernichtungspläne der Konzerne und die Vernichtungspolitik. Machen wir unsere IG Metall zur Kampforganisation. Kein Zurück auf die 33- und 35-Stunden-Woche bei ThyssenKrupp! Weg mit den Arbeitszeitkonten! Lernen wir international gemeinsam zu kämpfen, gegen die Stahlkonzerne und ihre Profitwirtschaft!