Stimmen zur geplanten „Nutzungsuntersagung“

"Die Horster Mitte ist über zehn Jahren in Betrieb, das ist politisch“

Das aktuelle Flugblatt der MLPD ist direkt nach seinem Erscheinen breit eingesetzt worden und auf großes Interesse gestoßen berichtet die Landesleitung der MLPD:

Von Landesleitung Nordrhein-Westfalen der MLPD / ffz

Zirka 2.000 Flugblätter wurden an vier Ständen in Gelsenkirchen verbreitet, sowie bei Hausbesuchen und Steckeinsätzen eingesetzt. Schwerpunkt war in Gelsenkirchen Horst mit 1.100 Flugblättern. 95 Prozent der Angesprochenen lehnten das Vorgehen gegen die Horster Mitte ab. Nur einzelne AfD- und auch SPD-Anhänger fanden, es sei an der Zeit, dass hier etwas gegen die Horster Mitte passiert.

Stimmen aus Gelsenkirchen Horst:

„Wir haben doch zusammen dort gefeiert“. „Sie wollen uns alles wegnehmen, das St. Josephs-Krankenhaus, das Schwimmbad und jetzt noch die Horster Mitte“ Mehrere Jugendliche: „Zur Protestversammlung am Mittwoch müssen wir unbedingt hin“. Ein Bauarbeiter: „Das ist doch lächerlich, ich komme selbst vorbei und werde mir das ansehen, das kann ja gar nicht sein“. Mehrere: „Die Horster Mitte ist über zehn Jahren in Betrieb, das ist eindeutig politisch“.

Neukirchen-Vluyn

Beim Sommerfest des überparteilichen Kommunalwahlbündnisses „NV auf geht’s“ wurde die geplante Nutzungsuntersagung von der Bühne herunter bekannt gegeben. Der Beitrag erhielt viel Applaus von einer deutlichen Mehrheit. Empörung herrschte gegen die Politik der Rechtsentwicklung, auch weil die Ratsherrin Lisa Wannemacher direkt von den Vorgängen um die Horster Mitte betroffen ist. Es wurden Flugblätter verbreitet.

 

Prof. Roland Günther aus Oberhausen-Eisenheim, der wegen der Herausgabe des Buchs „100 Jahre alte Kolonie“ anwesend war: „Damit kommen sie nicht durch, wir gehen in die nächste Runde.“ Eine anwesende sympathisierende Kollegin erklärte: „Die probieren es wohl jetzt an allen Ecken. Lasst euch das nicht gefallen.“

Essen

Beim Bündnistreffen zur Demo gegen das Polizeigesetz NRW am 7. Juli im kurdischen Verein in Essen wurde der Angriff im Rahmen der Diskussion um das geplante Polizeigesetz bekannt gemacht. Das stieß auf einhellige Empörung.

Mülheim an der Ruhr:

Sabine Schweizerhof, vom überparteilichen Kommunalwahlbündnis Mülheim steht AUF: " Ich habe gerade die Dachdeckerfirma Lüke bei mir und habe über den Angriff informiert und ihnen auch das Flugblatt gegeben: "Die sollen sich um die richtigen Probleme kümmern, und nicht um so einen Scheiß und uns immer mehr Vorschriften machen", war die Reaktion. Sie stimmten mir zu, dass das ein politischer Angriff auf die MLPD ist.

Ruhrchorprobe

Bei der Probe des Ruhrchors wurde der Fall bekannt gemacht: Es herrschte einhellige Verurteilung, der Ruhrchor will sich schriftlich erklären. Der Ruhrchor hat selbst öfter den Kultursaal für Auftritte genutzt und findet das ganze absurd und unverschämt.