Streik beim Uniklinikum

"Ja" zum unbefristeten Streik! Nein zur Spaltung der Belegschaft!

Die MLPD Essen/Mülheim hat folgendes Solidaritätsschreiben an die streikenden Beschäftigten der Uniklinik Essen geschickt:

Von MLPD Essen/Mülheim

Die MLPD gratuliert allen Streikenden zu den erfolgreichen Aktionen. Mutig beteiligen sich auch die Auszubildenden/Schüler trotz Androhung von Fehlzeit-Eintragungen. Selbstbewusst und mit Wut im Bauch wurde dem Aufsichtsrat deutlich gemacht: Wir machen das nicht mehr mit! Es ist Zeit, dass sich wirklich etwas ändert!

Eine Schüppe drauflegen

Viele streiken zum ersten Mal und es wird nicht nur ein heißer, sondern auch aufregender Sommer. Die Geschäftsleitung flüchtet sich weiter stur in Ausreden. Jetzt ist die Zeit, eine Schüppe draufzulegen und unbefristet und offensiv für die Forderungen zu kämpfen. Die offene politische Krise in Berlin, die auch die NRW-Landesregierung als Trägerin der Unikliniken in die Defensive bringt, ist dafür eine hervorragende Situation!

 

Unter der Masse der Patienten und in der Bevölkerung gibt es breite Solidarität und Unterstützung. Über 4.600 Unterschriften für mehr Personal wurden bereits gesammelt und in vielen Geschäften in Holsterhausen, Frohnhausen ... hängen die Plakate. Wir müssen uns darauf einstellen, dass mit dem Verlauf des Streiks die Hetze gegen die Streikenden über die Medien zunimmt. Das kann bis zur Kriminalisierung durch Polizei und Staat gehen.

„Präventiv“ am 7. Juli gegen das neue NRW-Polizeigesetz demonstrieren

Bei der Firma Halberg-Guss in Leipzig gingen sie gegen Streikende bei einem Automobilzulieferer vor. Ein guter Grund, „präventiv“ am 7. Juli in Düsseldorf gegen das neue NRW-Polizeigesetz zu demonstrieren! Der ver.di-Bezirk ruft mit dazu auf ...