Hannover

Aktion für Seenotrettung auf dem Maschsee-Fest

Gestern abend haben Aktivistinnen und Aktivisten auf dem Maschsee in Hannover ein orange-farbenes Transparent mit der Aufschrift „Ma(s)chSeenotrettung“ entrollt.

Korrespondenz
Aktion für Seenotrettung auf dem Maschsee-Fest
Foto: Seebrücke Hannover

Sie wollen damit auf das andauernde Massensterben im Mittelmeer aufmerksam machen und die Freilassung aller kriminalisierten Seenotrettungsorganisationen und ihrer Schiffe fordern.

 

Das Banner wurde mithilfe von drei Tretbooten auf dem Gewässer gehalten und war für die Besucherinnen und Besucher des Maschseefestes gut sichtbar. Parallel dazu wurden am Ufer Flyer zu der Aktion verteilt. Darauf heißt es unter anderem: „Menschenleben sind nicht verhandelbar. Seenotrettung ist kein Verbrechen. Werdet Teil der Seebrücke-Bewegung für sichere Fluchtwege, Seenotrettung und internationale Solidarität!“

 

Unter dem Motto „Seebrücke – Schafft sichere Häfen“ waren in den letzten Wochen bundesweit zehntausende Menschen auf die Straße gegangen. Einer der Auslöser war die Kriminalisierung mehrerer Rettungsschiffe, wie zum Beispiel der „Lifeline“. „Es ist unerträglich, dass die EU aktiv Menschen sterben lässt – und das massenhaft. Deshalb müssen wir selbst aktiv werden und Druck von unten aufbauen“ meint eine Aktivistin, die auf den Booten dabei war. Es seien weitere Aktionen geplant, unter anderem eine Demonstration im September.