Argentinien

Werftarbeiter kämpfen um Arbeitsplätze

Am Dienstag begannen 3.000 Arbeiter der Rio Santiago-Werft mit einem Protestmarsch. Als erstes blockierten sie für zwei Stunden die Autobahn zwischen Buenos Aires und La Plata. In La Plata griff die Polizei die Werftarbeiter mit Gummigeschossen und Tränengas an. Die Werftarbeiter wehren sich gegen die Pläne, die Werft zu schließen. Dort sind 3.300 Menschen beschäftigt. Dem Protest hatten sich auch Studenten angeschlossen. Er richtet sich zunehmend gegen die gesamte reaktionäre Regierungspolitik.